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	<title>Schaustickerei</title>
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	<title>Schaustickerei</title>
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		<title>Weihnachtsbrief 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 18:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Handstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Kurbelstickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Vereinsmitglieder,liebe Freunde der Schaustickerei, wieder steht die Weihnachtszeit vor der Tür, wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In diesem Jahr [&#8230;]]]></description>
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<p>Liebe Vereinsmitglieder,<br>liebe Freunde der Schaustickerei,</p>



<p>wieder steht die Weihnachtszeit vor der Tür, wieder geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In diesem Jahr möchten wir unsere kleine Rückschau mit einem besonderen Ereignis beginnen.</p>



<p>Die Schaustickerei und ihr Trägerverein konnten am 20.11.25 auf der Tourismus- und Caravaningmesse in Leipzig die Auszeichnung als <a href="https://www.ltv-sachsen.de/themen/tourismushelden-sachsen-2025/#1669211320114-ad10ec79-9e6b" data-type="link" data-id="https://www.ltv-sachsen.de/themen/tourismushelden-sachsen-2025/#1669211320114-ad10ec79-9e6b" target="_blank" rel="noreferrer noopener">„<mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">Tourismushelden Sachsen 2025“</mark></a> entgegennehmen. Wir sehen dies als Anerkennung unserer Tätigkeit für die touristische Erschließung des Themas Spitze und Stickerei.</p>



<p>Von den Besuchern werden an der Schaustickerei der authentische Ort, die funktionstüchtigen Maschinen und die kompetenten Führungen geschätzt. Hier leisten wir seit vielen Jahren Bedeutendes für die Stadt Plauen.<br>Darüber hinaus richtet sich unser Bemühen auf die Pflege unserer historischen Sammlungen. Wir freuen uns, dass wir 2025 mit der Publikation “Aus den Sammlungen der Schaustickerei &#8211; Spitzenkragen der 1920er und 30er Jahre” einige interessante Exponate veröffentlichen konnten.</p>



<p>Im kommenden Jahr bleibt unser Schwerpunkt die erfolgreiche Weiterentwicklung der Schaustickerei. Dabei müssen auch wir auf die steigenden Arbeitskosten reagieren. So erhöht sich 2026 der Ticketpreis für Erwachsene um einen Euro auf dann 7,00 €. Für Kinder gelten die bisherigen Regelungen.<br><br>Bitte beachtet, dass die Schaustickerei von Januar bis Mitte Februar 2026 wegen Instandhaltungsarbeiten für Besucher vorübergehend geschlossen ist. E-Mails werden weiterhin beantwortet.</p>



<p>Ich wünsche uns allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute.</p>



<p>Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes<br>Eure<br><br>Gabriele Rudolph</p>
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		<title>Aus unseren Sammlungen: Spitzenkragen der 1920/30er Jahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 13:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der vogtländischen Stickerei- und Spitzenindustrie. Neben Maschinen, Dokumenten und Musterbüchern gibt es im [&#8230;]]]></description>
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<p>Unser Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der vogtländischen Stickerei- und Spitzenindustrie. Neben Maschinen, Dokumenten und Musterbüchern gibt es im Bestand zahlreiche Spitzen und Stickereien vom Ende des 19. Jh. bis in die Gegenwart. Gerade in der Zeit der „Belle Époque“ zu Beginn des 20. Jh. waren aufwändige Spitzen-Accessoires typisch. Als die Mode in den 1920er und 30er Jahren deutlich sachlicher wurde, waren Kragen, Einsätze und Bordüren aus edlen Materialien eine elegante Ergänzung zu den verschiedensten Kleidern und Blusen.</p>



<p>Designs von Spitzenkragen und -einsätzen fanden in unterschiedlichen Formen Verwendung, u.a. als klassische Bubi-, Steh- und Matrosenkragen, als große Schulterkragen oder aufwändige Fichus und Boleros.<br>Später erreichten diese Accessoires nie wieder die Bedeutung wie in der ersten Hälfte des 20. Jh. Sie werden jedoch bis heute von der Mode immer wieder aufgegriffen und dem jeweiligen Zeitge-schmack angepasst.</p>



<p>In der Sammlung der Schaustickerei befinden sich ca. 200 Jabots, Zierkragen und Einsätze, vor allem aus der Zeit 1900-1950. Die Objekte gestatten einen Einblick in die Designs vogtländischer Stickereifirmen und deren Verwendung in der Mode.</p>



<p>Im Jahr 2020 begannen wir, mit Unterstützung der Landesstelle für Museumswesen, Teile unserer Sammlung systematisch weiter zu bearbeiten. Neben Mitarbeitern der Schaustickerei war auch die Leipziger Museologin Lore Liebscher beteiligt, die die Objekte fotografisch dokumentierte. Im Ergebnis wurden 94 Kragen, Jabots und Ausschnitteinsätze aus unserer Sammlung ausgewählt, beschrieben und im Online-Portal <a href="https://sachsen.museum-digital.de/collection/270" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/collection/270" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">„museum-digital:sachsen“</mark></a> veröffentlicht.</p>



<p>Die historischen Kragen spiegeln eine längst vergangene Zeit wieder, wie wir sie heute nur von alten Fotos und Postkarten kennen. So entstand die Idee, einige Exponate auszuwählen und sie in gedruckter Form zu präsentieren. In dem im November 2025 erschienen Heft „Aus den Sammlungen der Schaustickerei: Spitzenkragen der 1920er und 30er Jahre“ werden 15 Spitzenkragen und Jabots vorgestellt.<br>Die Publikation kann in der Schaustickerei zum Preis von 4 € erworben werden.</p>
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		<title>Die Entstehung der Schiffli-Maschine</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/die-entstehung-der-schiffli-maschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 10:05:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Handstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffchenstickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Dezember 1899 wurde vor der Mittwochsgesellschaft Goßau (Schweiz) ein denkwürdiger Vortrag gehalten. Referent war Isaak Gröbli (1822-1917), er sprach über die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Dezember 1899 wurde vor der Mittwochsgesellschaft Goßau (Schweiz) ein denkwürdiger Vortrag gehalten. Referent war <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Gr%C3%B6bli" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Gr%C3%B6bli" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Isaak Gröbli (1822-1917)</mark></a>, er sprach über die Entstehung der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schiffli- (Schiffchen-)Stickmaschine</mark></a>. 35 Jahre zuvor hatte er mit der Erfindung der Schiffli-Maschine eine neue Ära in der maschinellen Stickerei eingeleitet.</p>



<p>Zu Beginn der 1860er Jahre erlebte die <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/die-handstickmaschine/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/die-handstickmaschine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Handstickmaschine</mark></a> ihren Siegeszug in der Stickerei. Mit ihr war man in der Lage verschiedene <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Plattstich" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Plattstich" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Plattstich-Stickereien</mark></a> (u.a. Kreuz-, Festonier- Hohl- oder Hexenstich) herzustellen. Darüber hinaus konnte man 150-200 gestickte Musterelemente in einem Arbeitsgang produzieren, ein enormer Produktivitätsgewinn gegenüber der Handarbeit. Niemand ahnte, dass schon bald eine neue Maschine die klassische Plattstich-Sticktechnik in Frage stellen sollte.</p>



<p>Isaak Gröbli, der aus der Weberei kam, interessierte sich für alle technischen Neuerungen im Textilgewerbe seiner Zeit. So auch für die ersten Nähmaschinen, die um 1850 aus Amerika nach Europa kamen. Fasziniert von der Stickerei, stellte er sich die Frage, ob die schnell und präzise laufende Nähmaschine mit der langsamen Handstickmaschine kombiniert werden könnte. Nachdem dies unmöglich erschien, reifte die Idee, das Prinzip der Nähmaschine für die Stickerei nutzbar zu machen. Die Bildung des Stickstiches sollte nun als Doppelsteppstich mit zwei Fäden auf Garnspulen ausgeführt werden, das war ungewöhnlich für die damalige Stickerei.</p>



<p>Gröbli baute ein Modell, mit dem er erste Stickereien im Doppelsteppstich-Verfahren herstellen konnte. Das Ergebnis war durchaus vorzeigbar, was die Suche nach potentiellen Investoren erleichterte. Eine erste größere Versuchsmaschine mit 24 Nadeln konnte Anfang 1864 fertiggestellt werden. Damit begann die eigentliche Arbeit zur Verbesserung der neuen Stickmaschine, u.a. der Nadeln, des Schiffchens und des Zusammenwirkens aller Bauteile. Inzwischen konnte auch die Maschinenfabrik J. J. Rieter &amp; Co. in Winterthur für die Unterstützung des Vorhabens gewonnen werden.</p>



<p>Nach vielen Versuchen und Verbesserungen wurde 1865 eine erste Schiffchen-Stickmaschine bei Rieter &amp; Co. gebaut, der im gleichen Jahr drei weitere folgten. Anfänglich war es schwer, für die sogenannte „Schiffli-Ware“ Käufer zu finden, da sich das Stickbild von klassischer Plattstich-Stickerei deutlich unterscheidet. Dennoch fand die neue Entwicklung zunehmend Aufmerksamkeit, und so erhielt Schiffli-Ware bei der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltausstellung_Paris_1867" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltausstellung_Paris_1867" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Pariser Weltausstellung 1867</mark></a> eine „Anerkennungs-Medaille“. Ein weiterer Achtungserfolg war die Fortschritts-Metaille auf der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltausstellung_1873" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltausstellung_1873" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wiener Weltausstellung 1873</mark></a> für eine Stickerei in Wülflingen/Winterthur mit auf Schiffchen-Stickmaschinen erzeugter Ware. Allmählich entwickelte sich die „Schiffli-Ware“ zu einem Standardartikel in der Stickerei.</p>



<p>Ende der 1870er Jahre begannen nun auch andere Maschinenbauer Schiffchen-Stickmaschinen herzustellen, so neben der Firma Rieter auch die Schweizer Firmen Saurer und Martini. 1883 folgte die Maschinenfabrik Kappel (Chemnitz) und 1884 die Fabrik J. C. &amp; H. Dietrich in Plauen. Damit hatte sich die Schiffchen-Stickerei endgültig etabliert. Als Isaak Gröbli 1899 seinen Vortrag hielt, waren bereits über 2000 Schiffchen-Stickmaschinen weltweit im Einsatz. Mit der damals beginnenden Automatisierung sollte die Schiffchen-Stickmaschine eine weitere Vervollkommnung erfahren.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geplante Aktivitäten 2025</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/geplante-aktivitaeten-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Schaustickerei ist ein authentischer Stickereistandort aus dem Jahr 1902. Diesem Charakter tragen wir auch mit unseren Ausstellungen Rechnung. Das Museum zeigt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Schaustickerei ist ein authentischer Stickereistandort aus dem Jahr 1902. Diesem Charakter tragen wir auch mit unseren Ausstellungen Rechnung. Das Museum zeigt in der <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/ausstellungen/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/ausstellungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Dauerausstellung</mark></a> alle Arbeitsgänge zur Herstellung von &#8222;Plauener Spitze&#8220;. Besonders anschaulich sind dabei die Schauvorführungen der historischen Großstickmaschinen und das Vernähen (Wickeln) von Spitzenerzeugnissen. <br>Die Schaustickerei hat an sechs Tagen in der Woche geöffnet, die Vorführungen finden täglich 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr statt.</p>



<p>In den <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/stickmuster-recycling/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/stickmuster-recycling/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Sonderausstellungen</mark></a> 2025 stellen wir Ergebnisse unserer aktuellen Forschung vor. Unsere Ausstellung „Nutzung historischer Musterdaten – von der Lochkarte zum USB-Stick“ ist im April 2025 zu ende gegangen. Wegen des großen Interesses, haben wir das Thema in der aktuellen Ausstellung „Historische Stickmuster auf modernen Stickmaschinen“ weitergeführt. Hierbei stand die Frage, inwieweit historische Stickmuster von einer VOMAG-Stickmaschine auf einer elektronischen Stickmaschine übertragen und gestickt werden? Wir haben uns diesem Problem in einem von der Kulturstiftung Sachsen geförderten Projekt angenommen. Es ist uns gelungen eine Methode zu entwickeln, um Musterdaten von einer Lochkarte auf einer modernen Stickmaschine zu sticken. Wir zeigen in der aktuellen Ausstellung einige Ergebnisse.</p>



<p>Unter dem Titel <a href="https://www.plauen.de/Tourismus-Kultur-und-Freizeit/Veranstaltungen/Veranstaltungshighlights/Plauener-Nacht-der-Museen/Ausstellungen/-Ein-Blick-in-die-Schaustickerei.php?object=tx,3317.15241&amp;ModID=11&amp;FID=3317.156.1&amp;NavID=3317.3268&amp;La=1" data-type="link" data-id="https://www.plauen.de/Tourismus-Kultur-und-Freizeit/Veranstaltungen/Veranstaltungshighlights/Plauener-Nacht-der-Museen/Ausstellungen/-Ein-Blick-in-die-Schaustickerei.php?object=tx,3317.15241&amp;ModID=11&amp;FID=3317.156.1&amp;NavID=3317.3268&amp;La=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Ein-Blick in die Schaustickerei“</mark></a> steht in diesem Jahr unser Angebot zur 18. Plauener Nacht der Museen. In unserem „kleinen Sticksaal“ treffen über hundert Jahre Stickereitechnik aufeinander. Hier findet man eine Handstickmaschine aus dem Jahr 1897 neben einer modernen, elektronischen Stickmaschine. In der historischen Fabrikantenvilla erhält man eine Vorstellung, mit welchen Maschinen früher konfektioniert wurde.<br>Ebenfalls zur Nacht der Museen gibt es zwei Konzerteile des Duos „Loreley“. Als besondere Überraschung werden die Musiker das „Lied der Schaustickerei“ erstmals öffentlich aufführen. Wir sind gespannt!</p>



<p>Auch zum „Plauener Spitzenfest“ und zum „Tag des offenen Denkmals“ wird die Schaustickerei geöffnet sein. Im Jahr 2025 sind wiederum mehrere Vorträge geplant, u.a. anlässlich des Internationalen Treffens der Nähmaschinensammler im Sept. 2025</p>



<p> Ein Schwerpunkt 2025 ist die weitere Inventarisierung historischer Objekte der Stickerei- und Spitzenindustrie. Unsere Mitarbeiter und Vereinsmitglieder sind für die Pflege, Verwaltung und Bearbeitung der Bestände zuständig. Wir verfügen über etwa 10.000 Exponate, vor allem Stickmaschinen, Werkzeuge, Musterproben, Musterbücher und Dokumente. Ein weiteres Anliegen ist in diesem Jahr auch die Verbesserung der Lagerbedingungen in den drei Depots der Schaustickerei, was erheblichen personellen und finanziellen Aufwand erfordert.</p>



<p>Als Ergebnis unserer Forschungstätigkeit sind für 2025 mehrere Publikationen zu Stickereithemen vorgesehen, u.a. zu ausgewählten <a href="https://sachsen.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;gesusa=270" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;gesusa=270" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Spitzenkragen</mark></a> aus unserer Sammlung, den verschiedenen Typen von VOMAG-Stickautomaten, zur Adler-Stickerei und zur modernen Mehrkopfstickerei. Wir planen ebenfalls sechs Fachbeiträge, die über unsere Website veröffentlicht werden.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleinstickmuster übertragen</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/kleinstickmuster-uebertragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Nähmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Stets steht eine Vorstellung von einem Motiv oder eine Musterzeichnung am Beginn eines Stickprozesses. Bei den Kleinstick- und den Freiarm-Nähmaschinen (Stepp-, Adler- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stets steht eine Vorstellung von einem Motiv oder eine Musterzeichnung am Beginn eines Stickprozesses. Bei den Kleinstick- und den Freiarm-Nähmaschinen (Stepp-, Adler- oder Kurbelstickerei) wird die Mustervorlage direkt auf den zu bestickenden Stoff übertragen. Im einfachsten Fall zeichnet man das Muster mit einem wasserlöslichen Markierstift auf den Stoff und stickt es ab.</p>



<p>Oft ist jedoch das Ziel, mehrmals das gleiche Muster zu sticken. Dann bedarf es einer Schablone oder Mustervorlage. Üblicherweise kann man heute Stickmuster-Vorlagen käuflich erwerben. Man klebt oder bügelt das dünne Stickvlies mit dem Muster auf den zu bestickenden Stoff. Ist die Stickerei beendet wäscht man das Vlies mit warmen Wasser aus.</p>



<p>Besonders bliebt waren früher Kupfer-Schablonen für ein häufig wiederkehrendes Motiv, oft waren das Buchstabenmotive. Denn einst mussten die Wäschestücke der Aussteuer mit den Initialen der Frau gezeichnet werden. Da waren gestickte Monogramme eine besonders haltbare Form der Wäschezeichnung. Für diese Stickereien wurden Kupfer-Schablonen mit verschiedenen Zierschriften im Handel angeboten. Die Schablone wurde auf den zu bestickenden Stoff gelegt und mit einer Lösung aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wäscheblau</mark></a> bestrichen. Der so abgebildete Buchstabe konnte nun gestickt und das Wäscheblau nachträglich ausgewaschen werden. Der Prozess war unbegrenzt wiederholbar.</p>



<p>Aufwändiger war es, wenn von einem individuellen Muster eine Kleinserie hergestellte werden musste, wie dies in der gewerblichen Kleinstickerei häufig vorkam. Hierfür wurde eine mehrfach verwendbare Schablone des Musters aus Transparentpapier hergestellt. Dazu zeichnete man das Muster auf Transparentpapier. Im Anschluss erzeugte man die Schablone, indem man die Konturen der Musterelemente sehr fein perforiert. Dies kann mit Hilfe einer dünnen Nadel manuell erfolgen. In der gewerblichen Stickerei verwendete man dafür eine Schablonen-Stechmaschine.</p>



<p>Mit der so erstellten Musterschablone konnte man das Muster auf den Stoff übertragen. Dazu wurde das perforierte Transparentpapier auf den zu bestickenden Stoff aufgelegt. Nun reibt man ein auswaschbares Farbpulver über das Papier. Dabei wird die Musterkontur auf den Stoff durchgepaust. Als Farbpulver verwendete man oft Wäscheblau in Pulverform, aber auch Graphit-, Holzkohle- oder Kreidepulver für dunkle Stoffe.<br>Manchmal wurden die entstandenen Musterkonturen nachträglich mit einem Markierstift nachgezogen. Je nach verwendetem Farbpulver oder Markierstift fixierte man die Kontur mit Spiritus, der mittels Zerstäuber aufgetragen wurde.</p>



<p>Die <a href="https://sachsen.museum-digital.de/object/35357" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/object/35357" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schablonen-Stechmaschinen</mark></a> (auch als Stüpfelmaschine bezeichnet) waren in verschiedenen Ausführungen ab 1840 bis in die 1960er Jahre im Einsatz. Die Stechmaschine besteht &#8211; wie bei der manuellen Arbeitsweise &#8211; aus einer feinen Nadel, welche durch einen mittels Fußwippe in Gang gesetzten Kurbelmechanismus auf und nieder bewegt wird. Damit wird das Transparentpapier entlang der Musterkontur kontinuierlich perforiert, was eine erhebliche Zeit- und Arbeitseinsparung beim Schabonieren war.</p>



<p>In der Schaustickerei ist eine Schablonen-Stechmaschine aus der Zeit um 1900 ausgestellt. Die Maschine wurde von der Firma Louis Axthelm, Fürstenstraße 14, in Plauen gebaut. Die Firma entstand in den 1880er Jahren als Messinggießerei und Dreherei. Etwa ab 1895 bis in die 1920er Jahre wurden von Axthelm auch Schablonen-Stechmaschinen gebaut.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>VOMAG-Automat Nr. 439</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-automat-nr-439/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffchenstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
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					<description><![CDATA[Der VOMAG-Stickautomat mit der Seriennummer 439 gehört zu den oft bestaunten Exponaten der Schaustickerei. Er steuert die Stickvorgänge einer Großstickmaschine (Schiffchenstickmaschine) mittels [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der VOMAG-Stickautomat mit der Seriennummer 439 gehört zu den oft bestaunten Exponaten der Schaustickerei. Er steuert die Stickvorgänge einer Großstickmaschine (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schiffchenstickmaschine</span></a>) mittels einer Lochkarte. Das Zusammenspiel von Automat und Stickmaschine funktioniert perfekt, wovon man sich bei den Vorführungen überzeugen kann. Heute würde die Steuerung ein Computer erledigen, doch um 1910 waren dafür etwa eine Tonne perfekt aufeinander abgestimmter Eisenteile notwendig &#8211; eine technische Meisterleistung der vogtländischen Maschinenbauer.</p>



<p>Bei näherer Betrachtung war diese Meisterleistung der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">VOMAG</span></a> keineswegs selbstverständlich. Zwar hatte man ab 1902 mit dem Bau von Stickautomaten nach dem sog. Gröbli-System des gebürtigen Schweizers Arnold Gröbli begonnen und einige hundert Geräte in Lizenz gebaut, doch der damalige Direktor der VOMAG, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Robert Zahn</span></a>, wollte mehr. So beauftragte er ein Konstrukteursteam mit der Entwicklung eines eigenen Automaten unter Umgehung der Gröbli-Patente. <br>Im Jahr 1908 wurde der VOMAG-Automat nach dem neuen System-Zahn (Robert Zahn) zum Patent angemeldet. Die Serienfertigung sollte bereits Anfang 1910 anlaufen. Der Termin war äußerst ambitioniert. Um ihn halten zu können, entschloss sich die VOMAG, vorerst einige Baugruppen aus dem Gröbli-Automat weiterhin zu verwenden. Die hierfür anfallenden Lizenzgebühren nahm man in Kauf. Tatsächlich wurde im April 1910 die erste Serie eines eigenen VOMAG-Automaten ausgeliefert, der jedoch noch lizensierte Baugruppen enthielt. Bald konnten auch diese von eigenen Entwicklungen abgelöst werden.</p>



<p>Unserer Automat Nr. 439 ist der letzte Vertreter dieser ersten Serie von VOMAG-Stickautomaten, in dem noch Teile des alten Gröbli-Automaten verbaut waren. Er wurde Ende 1910 hergestellt und gemeinsam mit einer VOMAG-Schiffchenstickmaschine Anfang 1911 an die Stickereiwerke AG in Plauen ausgeliefert. 1924 wurden die Maschinen von der Stickereiwerke AG ausgemustert und an die Stickerei Obstgartenweg verkauft. Und hier läuft dieser Stickautomat der ersten VOMAG-Serie noch heute, wie das berühmte „Schweizer Uhrwerk“, allerdings, „Made in Plauen“.</p>



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		<title>Vergrößerungsgerät von 1890</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/vergroesserungsapparat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 20:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickschablone]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Vergrößerungsgerät war ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Herstellung von Stickschablonen. Damit wurden maßstabgetreue Vergrößerungen (M 1:6) von Musterelementen angefertigt. Das abgebildete Vergrößerungsgerät [&#8230;]]]></description>
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<p>Das Vergrößerungsgerät war ein unentbehrliches Hilfsmittel zur Herstellung von Stickschablonen. Damit wurden maßstabgetreue Vergrößerungen (M 1:6) von Musterelementen angefertigt.</p>



<p>Das abgebildete Vergrößerungsgerät mit der Seriennummer 202 wurde um 1890 von der Firma Gustav Wollner aus Plauen gebaut. Der Projektor ist höhenverstellbar und seitlich zu verschieben. Als Lichtquelle dienen zwei Petroleumlampen. Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip des Episkops. Die Zeichnung eines Musterelementes  wird in den Projektor geschoben, auf dem Tisch entsteht ein Abbild in 6facher Vergrößerung. Auf Papier werden die Konturen des Abbildes nachgezeichnet, dies ist dann die Vorlage für die Stickschablone. Nach dem Bearbeiten der Vorlage (u.a. Nachzeichnen der Konturen, Einzeichnen der Stiche, Bohrbewegung, Farbgebung usw.) wird die Vorlage zur Stickschablone. Mit der Stickschablone kann nun gestickt oder eine Lochkarte hergestellt werden. </p>



<p>Die Firma G. Wollner war in den 1920er Jahren in Plauen in der Dobenaustraße 26 ansässig. Das erste Patent über Vergrößerungsapparate der Fa. Wollner stammt vom 9. Februar 1884 (DRP 28391). In den folgenden Jahrzehnten konnte die Firma mit ihren Vergrößerungs- und Lichtpausapparaten vom Boom der Spitzen- und Stickereiindustrie profitieren. Viele dieser Geräte wurden u.a. in die Schweiz exportiert. Heute gibt es noch einige Vergrößerungsapparate, die in europäischen Museen, u.a. Flawil (CH), Arbon (CH), Como (I), ausgestellt werden. Der älteste, noch funktionstüchtige Vergrößerungsapparat steht in der Schaustickerei. </p>



<p></p>
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		<title>Weihnachtsbrief 2024</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/weihnachtsbrief-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 14:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde der Schaustickerei, das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit, eine kleine Rückschau zu halten. Wir haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Vereinsmitglieder, <br>liebe Freunde der Schaustickerei,</p>



<p>das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit, eine kleine Rückschau zu halten. Wir haben uns 2024 besonders gefreut, dass bei unseren Besuchern Spitzen und Stickereien wieder eine größere Wertschätzung genießen.<br>Gerade in der Schaustickerei wird die Vermittlung des Themas am historischen Ort und mit funktionstüchtigen Maschinen geschätzt. Das hatte zur Folge, dass die Anzahl der Gäste, die uns besucht haben, weiter gestiegen ist.</p>



<p>Ein wichtiger Meilenstein unseres Museums war 2024 die Erstellung einer Museumskonzeption. Hierin wurde die zukünftige Ausrichtung der Schaustickerei sowie die Weiterentwicklung unserer vereinseigenen Sammlung festgeschrieben.</p>



<p>Von den zahlreichen Aktivitäten und formalen Aufgaben unseres Museums in 2024 – Bearbeitung der Sammlung, Projektarbeit, Werterhaltung von Gebäuden und Maschinen usw. – möchte ich an dieser Stelle nur ein Vorhaben hervorheben.</p>



<p>Wir konnten in diesem Jahr erstmalig zahlreiche historische Lochkarten digitalisieren. Das Projekt mit dem Titel „Recycling historischer Musterdaten“ wurde von der Kulturstiftung Sachsen gefördert. Erste Ergebnisse wurden zur Nacht der Museen vorgestellt. Weitere Bespiele mit weihnachtlichem Baumbehang sind in unsere aktuelle Kabinettausstellung eingeflossen. Unter dem Motto „Weihnacht in der Schaustickerei“ kann man sich dabei u.a. die Herstellung von „Spitzen-Kristallen“ ansehen und diese auch käuflich erwerben.</p>



<p>Die Nutzung historischer Musterdaten wird uns auch im kommenden Jahr beschäftigen. Als künftigen Schwerpunkt sehen wir dabei die Übertragung der Stickdaten von Lochkarten auf PC-gesteuerte Maschinen.</p>



<p>Wie in den vergangenen Jahren bleibt die Schaustickerei von Januar bis Mitte Februar 2025 wegen Renovierungsarbeiten für Besucher geschlossen.</p>



<p>Am Ende des Jahres gilt mein ganz besonderer Dank den Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderern, die 2024 die Schaustickerei auf vielfältige Weise aktiv unterstützt haben.<br>Ich wünsche uns allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute.</p>



<p>Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes<br>Eure</p>



<p>Gabriele Rudolph</p>
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		<title>Pioniere der Handstickmaschine</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/pioniere-der-handstickmaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 20:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Handstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung einer ersten Großstickmaschine für Plattstich gelang 1828 Joshua Heilmann (1796-1848) aus dem elsässischen Mülhausen. Der Prototyp verfügte damals über 20 [&#8230;]]]></description>
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<p>Die Entwicklung einer ersten Großstickmaschine für Plattstich gelang 1828 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josua_Heilmann" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Josua_Heilmann" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Joshua Heilmann</mark></a> (1796-1848) aus dem elsässischen Mülhausen. Der Prototyp verfügte damals über 20 Sticknadeln, mit denen gleichzeitig gestickt werden konnte. Die Nadeln waren auf einem Wagen angeordnet, der mit einer Handkurbel bewegt wurde. Schon bald erweiterte man die Maschine auf 120 Nadel und fertigte die ersten Exemplare in der Maschinenfabrik André Koechlin &amp; Cie in Mülhausen. Die Nachricht von der Erfindung einer mechanischen Stickmaschine erreichte schon bald die Stickereiregionen in der Schweiz und in Sachsen.</p>



<p>Bei den Stickereifabrikanten bestand großes Interesse am Kauf dieser vielversprechenden Maschine. Bereits 1830 erwarb auch die Plauener Weißwarenfirma <a href="https://de.wikisource.org/wiki/F._L._B%C3%B6hler_%26_Sohn,_Plauen,_Vogtl.,_Mechanische_und_Handweberei,_Hand-_und_Maschinenstickerei,_Konfektion" data-type="link" data-id="https://de.wikisource.org/wiki/F._L._B%C3%B6hler_%26_Sohn,_Plauen,_Vogtl.,_Mechanische_und_Handweberei,_Hand-_und_Maschinenstickerei,_Konfektion" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Friedrich Ludwig Böhler &amp; Sohn</mark></a> eine dieser neuen Maschinen. Sie wurden auf Pferdefuhrwerken nach Plauen überführt und zusammengebaut. Jedoch stellte sich schon bald heraus, dass die neue Technik noch unvollkommen und für die Produktion nur bedingt geeignet war. (1)<br>Darüber hinaus gab es Bemühungen, die Heilmannsche Handstickmaschine in Sachsen nachzubauen. Um 1840 sollen in der Maschinenbauwerkstatt von Nestler &amp; Breitfeld im erzgebirgischen Erla handbetriebene Großstickmaschinen gebaut worden sein. Doch dieser Konstruktion war kein Erfolg beschieden. <br>Resigniert schrieb damals der Chronist sächsischer Industriegeschichte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Georg_Wieck" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Georg_Wieck" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Friedrich Georg Wieck</mark></a> (1800-1860) zur Handstickmaschine, dass sie „trotz ihrer genialen Konstruktion gegen die unermüdlichen Finger unserer sächsischen Mädchen nicht aufzukommen vermag, obgleich in Plauen der Versuch dazu gemacht worden ist.“(2)</p>



<p>Tatsächlich sollten noch fast 20 Jahre vergehen bis in Sachsen wieder ein Stickereifabrikant den Kauf einer Handstickmaschine wagte. Inzwischen war es in der Schweiz gelungen, die Heilmannsche Stickmaschine technisch zu verbessern, so dass ab 1848 erste brauchbare Maschinen verkauft wurden.<br>Mit der neuen Schweizer Stickmaschine breitete sich in der Region St. Gallen die nun deutlich produktivere, mechanische Stickerei allmählich aus. Die sächsischen Stickereifabrikanten erkannten, dass mit den neuen Großstickmaschinen eine ernstzunehmende Konkurrenz entstanden war. So wurde überlegt, wie Schweizer Stickmaschinen, einschließlich dem sticktechnischen Knowhow, nach Sachsen überführt werden könnten. </p>



<p>Das gelang 1857 der Plauener Weißwarenfirma Schnorr &amp; Steinhäuser. Sie erwarb zwei Handstickmaschinen in der Schweiz. Der Transport der schweren Maschinen bereitete sicher einige logistische Probleme, ihre „illegale“ Überführung ist dagegen nur eine gern zitierte Legende. Anfang 1858 nahmen die beiden Maschinen ihre Produktion in Plauen auf. Der Start verlief erfolgreich und bereits im Mai 1858 orderten Schnorr &amp; Steinhäuser weitere zehn Schweizer Maschinen, die bis Anfang 1860 betriebsbereit waren.</p>



<p>Entscheidenden Anteil an der Überführung der Maschinen hatte der Student der Chemnitzer mechanischen Baugewerke- und Werkmeisterschule <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Fürchtegott Moritz Albert Voigt</mark></a> (1829-1895). Nachdem Voigt bei Zusammenbau und Inbetriebnahme der ersten beiden Maschinen seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hatte, erhielt er 1858 bei Schnorr &amp; Steinhäuser einen Anstellungsvertrag. Er leitete nun die Überführung und den Aufbau der folgenden Schweizer Stickmaschinen. Dabei reifte bei Voigt der Entschluss zur Gründung einer eigenen Stickmaschinenfabrik. So verließ er 1860 seinen Arbeitgeber und begann in einer Werkstatt in Kändler bei Chemnitz mit der Fabrikation von eigenen, sächsischen Handstickmaschinen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten bis August 1861 die ersten 25 Stickmaschinen ausgeliefert werden. Diese gingen wiederum an Schnorr &amp; Steinhäuser, aber auch nach Österreich und in den Elsass.(3) Damit konnte nun auch der sächsische Maschinenbau die schnell wachsende Nachfrage nach Stickmaschinen befriedigen.</p>



<p>Literatur:<br>(1) H. Strobel, Die Anfänge der Maschinenstickerei im Vogtland und Westerzgebirge, in Vogtländische Heimatblätter, Heft 3 (2012), S. 17, vgl. H. Strobel, P. Schnetzer, Die Handstickmaschine &#8211; Erfindungsgeschichte und erste Besitzer, Monographie, 2021, vgl. H. Strobel, Online-Publikat.: <a href="https://zenodo.org/records/10829511"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">https://zenodo.org/records/10829511</mark></a><br>(2) F. G.Wieck, Industrielle Zustände, S. 338<br>(3) F. Naumann, 150 Jahre Maschinenfabrik Kappel, in Museumskurier 40 (2017), S. 17</p>



<p></p>
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		<title>Die Handstickmaschine</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/die-handstickmaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jun 2024 12:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Handstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickerei]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zeitalter der Maschinenstickerei begann 1828/29. Vorerst waren es nur Patentanmeldungen, die in erste Prototypen von Handstickmaschinen mündeten. Es bedurfte weiterer Verbesserungen [&#8230;]]]></description>
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<p>Das Zeitalter der Maschinenstickerei begann 1828/29. Vorerst waren es nur Patentanmeldungen, die in erste Prototypen von Handstickmaschinen mündeten. Es bedurfte weiterer Verbesserungen bis mit diesen Maschinen verkaufsfähige Stickereien hergestellt werden konnten. Erst nach 1845 gelang es, praxistaugliche Handstickmaschinen herzustellen.<br>Die Produktivität der Maschine war für die damalige Zeit beachtlich, was den Preis für einfache Stickereien verringerte. Allmählich entwickelte sich die Maschinenstickerei zu einem ernstzunehmenden Konkurrent für die Handstickerei. Damals hatte die Schweiz das Monopol auf Handstickmaschinen und dieses Monopol wollte man behalten. So gelang es erst 1857/58, zwei brauchbare Schweizer Maschinen nach Plauen zu überführen. Damit begann der Siegeszug der maschinellen Stickerei nun auch im Vogtland.</p>



<p>Vor dem ersten Weltkrieg gab es im Vogtland an die 5.300 Handstickmaschinen, doch da war die große Zeit dieser Maschine schon vorbei.  In den 1980er Jahren wurden in den Stickereien die letzten Handstickmaschinen ausgemustert. Heute gibt es nur noch einzelne Exemplare in den Museen in Eibenstock, Chemnitz und in der Schaustickerei. <br>Die Handstickmaschine der Schaustickerei stammt ursprünglich aus einer kleinen Lohnstickerei in Auerbach. Gebaut wurde sie 1909 in Chemnitz in der Maschinenfabrik Kappel. Seit 2002 steht die Maschine in der Schaustickerei und dient heute als Vorführmaschine.<br>Die Handstickmaschine arbeitet mit einem Einfadensystem. Sie kann mit maximal 495 Nadeln bei 4/4 Rapport (27 mm Nadelabstand) sticken. Zur Arbeitsweise unserer Handstickmaschine haben wir im Portal <a rel="noreferrer noopener" href="https://sachsen.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;oges=18042" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">sachsen.museum-digital</span></a> weitere Informationen zusammengetragen.</p>



<p>Zur Erfindungsgeschichte und zu den ersten Besitzern von Handstickmaschinen hat unser Vereinsfreund Heino Strobel kürzlich eine 100-seitige Publikation veröffentlicht. Sie behandelt die Anfänge dieser ersten Stickmaschinengeneration, die es ermöglichte, dass Stickereierzeugnisse auch für weniger Betuchte erschwinglich wurden. Das Buch kann in Bibliotheken und ausgewählten Museen eingesehen werden.</p>
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