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	<title>VOMAG &#8211; Schaustickerei</title>
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	<title>VOMAG &#8211; Schaustickerei</title>
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		<title>VOMAG-Automat Nr. 439</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der VOMAG-Stickautomat mit der Seriennummer 439 gehört zu den oft bestaunten Exponaten der Schaustickerei. Er steuert die Stickvorgänge einer Großstickmaschine (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schiffchenstickmaschine</span></a>) mittels einer Lochkarte. Das Zusammenspiel von Automat und Stickmaschine funktioniert perfekt, wovon man sich bei den Vorführungen überzeugen kann. Heute würde die Steuerung ein Computer erledigen, doch um 1910 waren dafür etwa eine Tonne perfekt aufeinander abgestimmter Eisenteile notwendig &#8211; eine technische Meisterleistung der vogtländischen Maschinenbauer.</p>



<p>Bei näherer Betrachtung war diese Meisterleistung der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">VOMAG</span></a> keineswegs selbstverständlich. Zwar hatte man ab 1902 mit dem Bau von Stickautomaten nach dem sog. Gröbli-System des gebürtigen Schweizers Arnold Gröbli begonnen und einige hundert Geräte in Lizenz gebaut, doch der damalige Direktor der VOMAG, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Robert Zahn</span></a>, wollte mehr. So beauftragte er ein Konstrukteursteam mit der Entwicklung eines eigenen Automaten unter Umgehung der Gröbli-Patente. <br>Im Jahr 1908 wurde der VOMAG-Automat nach dem neuen System-Zahn (Robert Zahn) zum Patent angemeldet. Die Serienfertigung sollte bereits Anfang 1910 anlaufen. Der Termin war äußerst ambitioniert. Um ihn halten zu können, entschloss sich die VOMAG, vorerst einige Baugruppen aus dem Gröbli-Automat weiterhin zu verwenden. Die hierfür anfallenden Lizenzgebühren nahm man in Kauf. Tatsächlich wurde im April 1910 die erste Serie eines eigenen VOMAG-Automaten ausgeliefert, der jedoch noch lizensierte Baugruppen enthielt. Bald konnten auch diese von eigenen Entwicklungen abgelöst werden.</p>



<p>Unserer Automat Nr. 439 ist der letzte Vertreter dieser ersten Serie von VOMAG-Stickautomaten, in dem noch Teile des alten Gröbli-Automaten verbaut waren. Er wurde Ende 1910 hergestellt und gemeinsam mit einer VOMAG-Schiffchenstickmaschine Anfang 1911 an die Stickereiwerke AG in Plauen ausgeliefert. 1924 wurden die Maschinen von der Stickereiwerke AG ausgemustert und an die Stickerei Obstgartenweg verkauft. Und hier läuft dieser Stickautomat der ersten VOMAG-Serie noch heute, wie das berühmte „Schweizer Uhrwerk“, allerdings, „Made in Plauen“.</p>



<p><br></p>
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		<title>Stickmuster Recycling</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2024 12:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Lochkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Ende der 1970er Jahre die Firma Singer mit der &#8222;Athena 2000&#8220; und der &#8222;Touchtronic 2001&#8220; die ersten elektronischen Nähmaschinen auf den [&#8230;]]]></description>
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<p>Als Ende der 1970er Jahre die Firma Singer mit der &#8222;Athena 2000&#8220; und der &#8222;Touchtronic 2001&#8220; die ersten elektronischen Nähmaschinen auf den Markt brachte, begann auch in der Kleinstickerei eine neue Ära.<br>Im Jahr 1983 präsentierte dann die Carl Zangs AG mit der &#8222;Zangs 117R&#8220; die erste computergesteuerte Großstickmaschine. Damit erfolgte in der Großstickerei die allmähliche Ablösung der seit etwa 1900 praktizierten Maschinensteuerung mittels <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Lochkarte</mark></a>. Gerade im Vogtland dürften damals Millionen Lochkarten mit Stickmustern für VOMAG-Stickautomaten im Umlauf gewesen sein.</p>



<p>In den folgenden 20 Jahre koexistierten in der Stickereibranche Lochkarte und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Diskette</mark></a>. Man behalf sich in dieser Zeit mit Konvertierungsgeräten zwischen Lochkarte und Diskette, um zwischen den verschiedenen Maschinensteuerungen zu vermitteln. Alle namhaften Hersteller von Stickmaschinen entwickelten damals Geräte, um innerhalb ihrer firmentypischen Systeme Stickmuster von Lochkarte auf Diskette übertragen zu können. Darüber hinaus gab es auch Systeme, die zurück von Diskette auf Lochkarte konvertieren konnten.</p>



<p>Nachdem in den 1990er Jahren im Vogtland immer mehr <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-automat-nr-439/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">VOMAG-Stickautomaten</mark></a> verschrottet wurden, verschwanden auch die Lesegeräte und Stanzen. Die Zukunft gehörte der elektronischen Maschinensteuerung. Die riesigen Bestände an Lochkarten und Zubehör gingen in den Folgejahren ebenfalls den Weg alles Irdischen. Heute hat die elektronische Stickerei die Lochkarte als Datenträger vollständig ersetzt.</p>



<p>Die Schaustickerei und ihr Trägerverein verfügen noch über einen größeren Bestand an historischen Lochkarten. So entstand die Idee, alte Lochkarten mit einem Lesegerät auszulesen. Anschließend sollten die Musterdaten mit einer passenden Software visualisiert und in eines der heute gängigen Stickformate umgewandelt werden.<br>Bereits vor einigen Jahren hatte die Schaustickerei das Lochkarten-Lesegerät 178 CR der <a href="https://www.zsk.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Firma ZSK</mark></a> erworben. Es stammt aus dem Jahr 1988 und ist mit der damals üblich Software ausgestattet. Die Daten der Musterkarten (164 mm Lochstreifen) werden dabei mit einem photooptischen Abtaster ausgelesen, konvertiert und auf einer 3,5″-DD-Diskette gespeichert.</p>



<p>Unser Vorhaben mit der Bezeichnung „Recycling historischer Musterdaten der Spitzen- und Stickereiindustrie“ wurde bei der <a href="https://www.kdfs.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Kulturstiftung Sachsen</mark></a> 2023 eingereicht und bewilligt. In den vergangenen Monaten ist es gelungen eine Methode zu entwickeln, um mit vertretbarem Aufwand Lochkarten auszulesen und dazustellen.<br>Damit war es möglich, Stickmuster auf Lochkarte in ein elektronisches Format zu überführen. Um die Stickmuster sichtbar zu machen, bedurfte es wiederum historischer PC-Technik, Diskettenlaufwerke sowie betagter Software. Der noch verbleibende Schritt in die Neuzeit und das Editieren der Muster erfolgte dann mit aktueller Software.</p>



<p>Bei der Konvertierung der Lochkarten haben wir Herkunft, Entstehungszeit und Stickparameter der Muster aufgenommen. Leider waren nur wenige Angaben zu den Karten verfügbar, was eine historische Einordnung erschwerte. Bisher konnten 85 Stickmuster eingelesen und bearbeitet werden.</p>
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		<title>Der letzte Kappel-Automat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 10:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Um den Stickautomat der Maschinenfabrik Kappel-Chemnitz ranken sich Legenden und Geschichten und viele, viele Fragen. Einst als „Sächsische Stickmaschinenfabrik“ gegründet, entwickelten die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um den Stickautomat der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenfabrik_Kappel" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenfabrik_Kappel" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Maschinenfabrik Kappel-Chemnitz</mark></a> ranken sich Legenden und Geschichten und viele, viele Fragen. Einst als „Sächsische Stickmaschinenfabrik“ gegründet, entwickelten die Maschinenbauer um den Firmengründer <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Moritz Albert Voigt</mark></a><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"> </mark>u.a. die erste sächsische Handstickmaschine, später die sächsische Pantographen-Schiffchenstickmaschine. Ab 1881 entstand in Plauen mit der Stickmaschinen-Fabrik <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">J.C. &amp; H. Dietrich</mark></a> (später Vogtländische Maschinenfabrik oder VOMAG), im sächsischen Stickmaschinenbau ein ernstzunehmender Konkurrent. Doch der nationale und internationale Bedarf an Stickmaschinen war groß und beide Firmen lebten damit gut. Die Situation änderte sich als die VOMAG 1910 den ersten deutschen Stickautomat mit Lochbandsteuerung präsentierte. In den Folgejahren wurden tausende dieser Automaten verkauft und die VOMAG etablierte sich als Weltmarktführer im Stickmaschinenbau. Doch wie reagierte die Maschinenfabrik Kappel auf diese Herausforderung? Gab es auch einen Kappel-Automat?</p>



<p>Wir wollten diesem Rätsel auf die Spur kommen. An einem Herbsttag 2023 war es soweit. Wir konnten eine alte vogtländische Stickerei besuchen, die einen dieser seltsamen Kappel-Automaten besitzt. Bei der Besichtigung sahen wir vorerst nur die bekannten VOMAG-Automaten. Doch dann stehen wir vor einer Stickmaschine mit einem ungewöhnlichen Design – ein riesiger, klobiger Stickautomat, der nur entfernt an die bekannte VOMAG-Technik erinnert. Am Typenschild ist die Herkunft „Kappel“ unschwer zu erkennen. Anhand der Seriennummer und einiger baulicher Indizien könnte der Kappel-Automaten etwa um 1918 in Betrieb gegangen sein.<br>Die 15-Yard-Maschine mit dem gewichtigen Automat an der Stirnseite dürfte an die 20 t wiegen. Wie wir erfahren, war dies wahrscheinlich die einzige Kappel-Maschine in 15-Yard-Ausführung, die mit einem originalen Kappel-Automat ausgestattet war. Bei näherer Betrachtung fällt die frontale Anordnung des <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Lochbandes</mark></a> auf (bei der VOMAG seitliche Anordnung). Auch ist der prinzipielle Unterschied des Kappel-Lochbandes zum VOMAG-Lochband nicht zu übersehen. Kappel hatte eine deutlich größere Lochbandbreite von 182 mm (VOMAG nur 164 mm). Damit unterscheidet sich auch die Codierung der Steuerbefehle, was wiederum ein eigenes <a href="https://sachsen.museum-digital.de/object/18081" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/object/18081"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Punchsystem</mark></a> voraussetzte.<br>Wie unsere Recherchen ergaben, existierten tatsächlich im Vogtland mehrere Kappel-Automaten in der 10 Yard-Version. So gab es wohl drei Maschinen mit Kappel-Automaten in der Plauener Stickerei Schuster &amp; Spörl , Haselbrunner Str. 100. Dort wurden auch die Lochbänder an einer Kappel-Punchmaschine sowie entsprechender Repetiertechnik hergestellt. Die Kappel-Maschinen liefen bis in die 1970er Jahre und wurden dann verschrottet. Davon ist nichts erhalten geblieben.</p>



<p>Auch unser Kappel-Automat hat in der kleinen vogtländischen Stickerei über ein halbes Jahrhundert klaglos seinen Dienst getan. Noch heute weiß man um die jahrelangen stampfenden Geräusche der riesigen Maschine, so dass „im Nachbarhaus ständig die Tassen im Schrank vibrierten“. Ende der 1970er Jahre wurde sie außer Dienst gestellt. Seither steht die Kappel-Maschine und wartet – auf was eigentlich: auf das endgültige Ende oder vielleicht doch auf den Erhalt dieses einzigartigen Exemplars sächsischen Maschinenbaus.</p>
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		<title>Ein Hauch von VOMAG-Lkw</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/ein-hauch-von-vomag-lkw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 12:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Bobine]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffchenstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Spulmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit dem um 1900 beginnenden Aufstieg der Vogtländischen Maschinenfabrik AG (VOMAG) zum Weltmarktführer im Stickmaschinenbau wurden auch viele Hilfsmaschinen der Stickerei neu- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem um 1900 beginnenden Aufstieg der Vogtländischen Maschinenfabrik AG (VOMAG) zum Weltmarktführer im Stickmaschinenbau wurden auch viele Hilfsmaschinen der Stickerei neu- oder weiterentwickelt. Darunter sind u.a. die Spitzen-Bohrerschleifmaschine, die Repetiermaschine oder die Bobinenspulmaschine.<br>&nbsp;<br>Gerade die <a rel="noreferrer noopener" href="https://sachsen.museum-digital.de/object/19484" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Bobinenspulmaschine</mark></a>, hat die Entwicklung der Schiffchenstickmaschine maßgeblich beeinflusst. Als der Schweizer <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Gr%C3%B6bli" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Gr%C3%B6bli" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Isaac Gröbli</mark></a> 1863 den ersten Prototyp einer Schiffchenstickmaschine konstruierte, musste für den Schiffchenfaden eine spezielle Spule, die Bobine, gewickelt werden. Zu diesem Zweck erfand Gröbli gleich eine Bobinenspulmaschine mit, die 1865 von der Schweizer Firma J. J. Rieter &amp; Cie in Serie gefertigt und mit den ersten Schiffchenstickmaschinen ausgeliefert wurde. In den folgenden Jahrzehnten gehörten Bobinenspulmaschinen zur Palette vieler großen Stickmaschinenhersteller.<br>&nbsp;<br>Von den Schweizer Firmen Rieter, Casati Carlo oder anderen kleinen Herstellern sind verschiedene Exemplare erhalten geblieben. Diese waren auch im Vogtland die Standardspulmaschinen in der Schiffchenstickerei. Über die Bobinenspulmaschinen der VOMAG ist wenig bekannt. Doch auch diese wurden vom Plauener Maschinenbauer hergestellt und sind im VOMAG-Katalog von 1912 dokumentiert.<br>&nbsp;<br>Seit kurzem ist die Schaustickerei im Besitz einer Bobinenspulmaschine aus der VOMAG. Möglicherweise ist sie eine der Letzten ihrer Art, denn die produzierten Stückzahlen dürften eher gering gewesen sein. Wie erste Untersuchungen zeigen stammt die Maschine aus der ersten Hälfte der 1920er Jahre. Inwieweit die Maschinenummer 1269 Auskunft über die produzierten Stückzahlen von VOMAG-Spulmaschinen gibt, ist umstritten.</p>



<p>In den 1920er Jahren war die Herstellung von Stickmaschinen und deren Zubehör für die VOMAG kaum noch von Interesse. Der Produktionsschwerpunkt hatte sich auf den Fahrzeug- und Druckmaschinenenbau, aber auch auf den Bau moderner Webstühle verlagert. Die neue Ausrichtung spiegelt sich in verschiedenen Neuentwicklungen der VOMAG aus dieser Zeit wider. So auch in der Bobinenspulmaschine: Schaut man sich im Räderkasten der Maschine die Kupplung und die Zahnräder an, so erinnert dies an ein Lkw-Getriebe &#8211; en miniature. Die tadellose <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Schr%C3%A4gverzahnung" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Pfeilverzahnung der Zahnräder</mark></a> ist in der Lage große Drehmomente zu übertragen. Dies ist im Fahrzeugbau üblich, bei Spulmaschinen eher selten.<br>Je nach Größe der Schiffchen kann die Maschine auf verschiedene Bobinenlängen und -dicken durch Umstellungen der Schaltgestänge eingerichtet werden. Nach Erreichen der Endgröße wird der Faden abgeschnitten, die Bobine auf dem Wickeldorn nach vorn geschoben und ausgeworfen.<br>&nbsp;<br>Die Spulmaschinen der VOMAG erreichten nie eine größere Verbreitung, über die Gründe können wir nur mutmaßen. Dennoch ist auch die Bobinenspulmaschine aus den 1920er Jahren mit ihrer robusten Technik und den präzise aufeinander abgestimmten Arbeitsgängen ein interessantes Stück Plauener Ingenieurskunst.</p>
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		<item>
		<title>VOMAG Blues &#8211; das Konzert</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-blues-das-konzert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2022 14:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist nicht nur der typische Geruch nach Eisen, Öl und Textil, den man in der Schaustickerei wahrnimmt. Es sind auch die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist nicht nur der typische Geruch nach Eisen, Öl und Textil, den man in der Schaustickerei wahrnimmt. Es sind auch die unterschiedlichen Geräusche der Stickmaschinen, die Besucher mit Interesse registrieren. Dieses Rattern, Klingeln, Stampfen der Maschinen &#8211; rhythmisch, aber monoton. Es liegt nahe, die Geräusche mit Musik zu „veredeln“. Das wurde verschiedentlich schon mit Landmaschinen, Druckmaschinen u.a. praktiziert. Jedes Maschinengeräusch löst beim Hörer individuelle Erinnerung und Assoziationen aus – im Vogtland ist das oftmals der Takt einer Stickmaschine.</p>



<p>Das Jahr der Industriekultur 2020 bot für unser musikalisches Experiment mit Stickmaschinen den passenden Anlass. Dafür bedurfte es jedoch kreativer Musiker. Diese fanden wir mit dem Leipziger Gitarrist und Komponist <a href="https://philippwiechert.de/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Philipp Wiechert</mark></a> und dem Plauener Saxophonist und Klangkünstler Jörg Piesendel.<br>Das Ziel war ursprünglich eine einmalige Live-Performance mit Improvisationen zu den Maschinensounds. Corona verhinderte 2020 jedoch die Aufführung. Doch das Projekt lebte weiter, nun im Tonstudio. Hier entwickelten die Musiker ein konzeptuelles, musikalisches Werk mit dem Sound der Stickmaschine im Zentrum. Neben Gitarre, Bass, Saxophon und Blues Harp wurden sämtliche Maschinen der Schaustickerei aufgenommen, gesampled und teilweise elektronisch verfremdet. Philipp Wiechert komponierte mehrere Miniaturen, die von Jörg Piesendel arrangiert wurden.</p>



<p>Im Ergebnis entstanden sieben Musikstücke, die unter dem Titel „Das VOMAG Prinzip“ als CD gemastert wurden. Die CD wurde im Juli 2022 bei Lakeland Records veröffentlicht.<br>Bei den Aufnahmen zur CD im Sommer 2020/21 in der Schaustickerei waren auch die Fotografin Katrin Limmer und der Videofilmer Kenny Pool anwesend. Dabei wurden neben einer stimmungsvollen Fotostrecke die Musikvideos <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KvWJSd9yXNM" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Vomag Blues (Typ K)“</mark></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lO4n-nkS-DQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Der Pantograph“</mark></a> gedreht.</p>



<p>Dank einer Förderung durch die Kulturstiftung Sachsen war es möglich, am 23. und 24. Juli 2022 „VOMAG Blues &#8211; Musik mit Stickmaschinen“ den Konzertbesuchern in der Schaustickerei live zu präsentieren. Die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.freiepresse.de/vogtland/plauen/vomag-blues-in-der-plauener-schaustickerei-wenn-musiker-zum-takt-der-stickmaschine-spielen-artikel12320497" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Presse</mark></a> berichtete darüber.<br>Das Konzert fand in Verbindung mit der Release-Party zur CD statt. Es gelang dabei, die ursprüngliche Idee einer freien Improvisation mit Maschinengeräuschen aufzuführen. In einem zweiten Teil wurden Passagen der CD „Das VOMAG Prinzip“ zu Gehör gebracht. Die Nachfrage war so groß, dass das Konzert 3x aufgeführt wurde. Begeistert feierten die Vogtländer die beiden Musiker. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der legendäre &#8222;Würker&#8220;</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/der-legendaere-wuerker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 12:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinstickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrkopf-Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
		<category><![CDATA[Würker]]></category>
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					<description><![CDATA[Besonders erfolgreiche Maschinen werden oft mit dem Synonym des Herstellers versehen. Man kennt das von der &#8222;Singer&#8220;-Nähmaschine, vom Apple-PC &#8222;Mac&#8220;, vom &#8222;Tempo&#8220;-Taschentuch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Besonders erfolgreiche Maschinen werden oft mit dem Synonym des Herstellers versehen. Man kennt das von der &#8222;Singer&#8220;-Nähmaschine, vom Apple-PC &#8222;Mac&#8220;, vom &#8222;Tempo&#8220;-Taschentuch oder eben vom &#8222;Würker&#8220;-Stickautomat.</p>



<p>Der &#8222;Würker&#8220; gilt als die Urform aller Mehrkopf-Stickautomaten. Die Mustersteuerung erfolgt dabei mit einem 68 mm <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochstreifen" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochstreifen" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Lochstreifen</span></a>. Er ist das technologische Bindeglied zur automatisierten Kleinstickerei, die heute digitalisiert ist. Mit ihm konnten erstmalig identische Kleinserien unterschiedlicher Muster wie Monogramme, Embleme, Applikationen gestickt werden.</p>



<p>Es hatte bereits um 1900 nicht an Versuchen gefehlt, Stickereien in Kleinserien herzustellen. Hierbei erfolgte die Mustersteuerung stets über einen Pantograf. Besonders erfolgreich war die Firma Singer. Sie stellte ab 1911 eine Sechs-Kopf-Stickmaschine mit Pantografen-Steuerung her. Deren Produktion wurde Ende der 1930er Jahre eingestellt, da man in der Pantografen-Steuerung keine Perspektive sah.</p>



<p>Während sich an der Großstickmaschine die Lochkartensteuerung längst durchgesetzt hatte, gab es kaum Bemühungen Kleinstickmaschinen zu automatisieren. Es verwundert nicht, dass es gerade ein VOMAG-Ingenieur war, der sich diesem Problem annahm. Der Plauener Max Bretschneider tüftelte zu Beginn der 1920er Jahre an einer Lochkartensteuerung für die Kleinstickmaschine. Unterstützt wurde er dabei von Franz Josef Gahlert, einem in Bärenstein/Erzgeb. ansässigen Stickerei- und Textilfabrikant. Gahlert war möglicherweise sogar der Ideengeber, da er bereits im Mai 1921 ein Patent für eine &#8222;Automatische Einnadelstickmaschine&#8220; (D.R.P. Nr. 360754) eingereicht hatte. Patente zu der dann gemeinsam weiterentwickelten Maschine, die nun beide Tüftler benennen, erschienen 1925.</p>



<p>Gern hätte Bretschneider seine Erfindung in Plauen gemeinsam mit der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">VOMAG</mark></a> zur Marktreife entwickelt. Doch dort winkte man ab, kein Interesse!<br>Schließlich fand Bretschneider in der Würker GmbH, Dresden, einen Förderer des Projektes. Die Firma stellte damals Zickzack-Nähmaschinen und Knopflochautomaten her. Der Geschäftsführer Karl Eduard Würker (1873-1945) erkannte das Potential dieser Erfindung und holte Bretschneider 1925 nach Dresden. Gemeinsam mit dem Ingenieur Max Scheibel wurde bei der Würker GmbH nun der Prototyp einer automatischen Kleinstickmaschine entwickelt. Das Ergebnis war eine Einkopf-Stickmaschine mit Lochbandsteuerung deren erstes Modell 1926 gebaut wurde. Später wurden zwei weitere, synchron arbeitende Stickmaschinenköpfe hinzugefügt. Damit entstand der Dreikopf-Stickautomat, der zum Standardmodell wurde. Im Patent &#8222;Mehrköpfige automatische Stickmaschine mit einem Stickrahmenträger&#8220; (D.R.P. Nr. 566392) ließ sich die Firma Würker im Februar 1931 die Mehrkopfstickmaschine umfassend schützen.</p>



<p>Später vermarktete die Würker GmbH zwei Modelle der Dreikopf-Stickmaschine mit Stichlängen von 4,0 mm (Modell 5) und 6,6 mm (Modell 7). Der Erfolg dieser ersten automatisierten Kleinstickmaschinen war überwältigend. Bis 1940 wurden ca. 4.000 Würker-Automaten hergestellt. In den 1930er Jahren wurde die Würker GmbH in Würker-Stickautomatenfabrik umbenannt und allmählich bürgerte sich der Name &#8222;Würker&#8220; für diese legendäre Stickmaschine ein.</p>



<p>Nach dem Krieg wurde die Würker-Stickautomatenfabrik im Zuge von Reparationsforderungen vollständig demontiert. Nach dem Tod von Karl Eduard Würker im April 1945 und dem Weggang seines Sohnes Heinz nach Westdeutschland erfolgte die Enteignung und vorläufige Umbenennung in VEB Stickautomatenfabrik, Dresden.<br>Die Startbedingungen für den &#8222;Würker&#8220; waren nach dem Krieg denkbar schlecht. Dennoch erlebte der Kleinstickautomat sowohl in der DDR, wie auch in Westdeutschland eine ungeahnte Renaissance. In leicht veränderter Form wurden in der DDR die Maschinen in den 1950er Jahren im VEB Spezialnähmaschinenwerk, Limbach, in den Varianten 3- und 4-Kopf-Stickautomat wieder produziert. Auch in Westdeutschland lebte der &#8222;Würker&#8220; weiter. Dort stellte die Firma Zangs ab 1951 einen Mehrkopf-Stickautomat nach dem Vorbild des Würker-Automaten her.<br>Das Konzept des legendären &#8222;Würkers&#8220; findet man bis heute in der modernen Mehrkopfstickerei mit teilweise über 40 digital gesteuerten Stickköpfen je Maschine.</p>
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		<title>Veranstaltungen der Schaustickerei 2021</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/veranstaltungen-der-schaustickerei-2021/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 10:08:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Jahr feiert unser Trägerverein sein 30jähriges Bestehen. Dazu findet im August eine Mitgliederversammlung statt. Im Anschluss gibt es für die [&#8230;]]]></description>
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<p>In diesem Jahr feiert unser <strong>Trägerverein sein 30jähriges Bestehen</strong>. Dazu findet im August eine Mitgliederversammlung statt. Im Anschluss gibt es für die Vereinsmitglieder und ihre Angehörigen eine Feier, bei der an die Geschichte und die Erfolge unseres Verein erinnert werden soll. </p>



<p>Zum<strong> Tag des offenen Denkmals</strong> am 12.09.2021 unter dem Motto &#8222;Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege&#8220; öffnet die Schaustickerei von 10.00 &#8211; 17.00 Uhr den Schaustickerei-Garten und die Sonderausstellungen. <br>Jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr finden Führungen durch die historische Stickerei mit Vorführung von VOMAG- und Kappel-Großstickmaschinen sowie der Singer-, Adler- und Kurbelstickerei statt. <br>Zur Stärkung gibt es Kaffee, Kuchen und kleine Snacks.  Es wird ebenfalls einen Verkauf von Kleinspitzen und eine Kinderbetreuung geben.</p>



<p>Unsere beliebte <strong>Weihnacht in der Schaustickerei</strong> findet in diesem Jahr in der Zeit vom 25.11.2021 &#8211; 08.01.2022 statt. Es wird wieder eine weihnachtliche Ausstellung und einen Verkauf von weihnachtlichen Plauener Spitzen und Stickereien geben. <br>Für den Nikolaustag ist eine kleine Verkostung von Glühwein und Weihnachtsgebäck vorgesehen.<br></p>



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		<title>VOMAG-Maschine stickt &#8222;Spitzenkristalle&#8220;</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-maschine-stickt-spitzenkristalle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 08:37:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht gaben der Flockenwirbel im Februar oder das Interesse wiedermal eine Luftspitze in der Schaustickerei herzustellen, den Anlass &#8222;Spitzenkristalle&#8220; zu sticken. Irgendwo gab es noch eine alte Lochkarte dazu. Nun ist es vom Vorsatz bis zur Ausführung oft ein längerer Weg, da zahlreiche Vorbereitungen zu treffen sind. Als Stickmaschine wurde unsere alte VOMAG-Maschine aus dem Jahr 1911 ausgewählt &#8211; seit nunmehr 110 Jahren ein geduldiges und bewährtes &#8222;Arbeitspferd&#8220;.<br />
Gestickt wird bei der Herstellung von Luftspitze immer auf ein Grundgewebe. Es wird nach dem Besticken chemisch oder thermisch entfernt, so dass die reine Stickerei, die nun als Luft- oder Ätzspitze bezeichnet wird, übrig bleibt. In den Anfangstagen der Plauener Spitze vor 140 Jahren benutzten die Sticker ein billiges Wollgewebe. Heute stickt man auf Vliese, die mit heißem Wasser aufgelöst werden. Das Verfahren ist eleganter, energie- und umweltschonend.<br />
Zuerst musste also das wasserlösliche Vlies beschafft werden. Das muss nun gleichmäßig auf die Maschine gespannt werden &#8211; kein einfaches Unternehmen bei einer Maschinenbreite von 9,5 m. Alle MitarbeiterInnen halfen unsrer Stickerin mit.</p>
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