<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stickmaschine &#8211; Schaustickerei</title>
	<atom:link href="https://www.schaustickerei-plauen.de/tag/stickmaschine/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.schaustickerei-plauen.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2026 11:16:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2021/03/cropped-favicon_t0-32x32.png</url>
	<title>Stickmaschine &#8211; Schaustickerei</title>
	<link>https://www.schaustickerei-plauen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Aus unseren Sammlungen: Spitzenkragen der 1920/30er Jahre</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/aus-unseren-sammlungen-spitzenkragen-der-1920-30er-jahre/</link>
					<comments>https://www.schaustickerei-plauen.de/aus-unseren-sammlungen-spitzenkragen-der-1920-30er-jahre/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 13:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1455</guid>

					<description><![CDATA[Unser Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der vogtländischen Stickerei- und Spitzenindustrie. Neben Maschinen, Dokumenten und Musterbüchern gibt es im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unser Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der vogtländischen Stickerei- und Spitzenindustrie. Neben Maschinen, Dokumenten und Musterbüchern gibt es im Bestand zahlreiche Spitzen und Stickereien vom Ende des 19. Jh. bis in die Gegenwart. Gerade in der Zeit der „Belle Époque“ zu Beginn des 20. Jh. waren aufwändige Spitzen-Accessoires typisch. Als die Mode in den 1920er und 30er Jahren deutlich sachlicher wurde, waren Kragen, Einsätze und Bordüren aus edlen Materialien eine elegante Ergänzung zu den verschiedensten Kleidern und Blusen.</p>



<p>Designs von Spitzenkragen und -einsätzen fanden in unterschiedlichen Formen Verwendung, u.a. als klassische Bubi-, Steh- und Matrosenkragen, als große Schulterkragen oder aufwändige Fichus und Boleros.<br>Später erreichten diese Accessoires nie wieder die Bedeutung wie in der ersten Hälfte des 20. Jh. Sie werden jedoch bis heute von der Mode immer wieder aufgegriffen und dem jeweiligen Zeitge-schmack angepasst.</p>



<p>In der Sammlung der Schaustickerei befinden sich ca. 200 Jabots, Zierkragen und Einsätze, vor allem aus der Zeit 1900-1950. Die Objekte gestatten einen Einblick in die Designs vogtländischer Stickereifirmen und deren Verwendung in der Mode.</p>



<p>Im Jahr 2020 begannen wir, mit Unterstützung der Landesstelle für Museumswesen, Teile unserer Sammlung systematisch weiter zu bearbeiten. Neben Mitarbeitern der Schaustickerei war auch die Leipziger Museologin Lore Liebscher beteiligt, die die Objekte fotografisch dokumentierte. Im Ergebnis wurden 94 Kragen, Jabots und Ausschnitteinsätze aus unserer Sammlung ausgewählt, beschrieben und im Online-Portal <a href="https://sachsen.museum-digital.de/collection/270" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/collection/270" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">„museum-digital:sachsen“</mark></a> veröffentlicht.</p>



<p>Die historischen Kragen spiegeln eine längst vergangene Zeit wieder, wie wir sie heute nur von alten Fotos und Postkarten kennen. So entstand die Idee, einige Exponate auszuwählen und sie in gedruckter Form zu präsentieren. In dem im November 2025 erschienen Heft „Aus den Sammlungen der Schaustickerei: Spitzenkragen der 1920er und 30er Jahre“ werden 15 Spitzenkragen und Jabots vorgestellt.<br>Die Publikation kann in der Schaustickerei zum Preis von 4 € erworben werden.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schaustickerei-plauen.de/aus-unseren-sammlungen-spitzenkragen-der-1920-30er-jahre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geplante Aktivitäten 2025</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/geplante-aktivitaeten-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1416</guid>

					<description><![CDATA[Die Schaustickerei ist ein authentischer Stickereistandort aus dem Jahr 1902. Diesem Charakter tragen wir auch mit unseren Ausstellungen Rechnung. Das Museum zeigt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Schaustickerei ist ein authentischer Stickereistandort aus dem Jahr 1902. Diesem Charakter tragen wir auch mit unseren Ausstellungen Rechnung. Das Museum zeigt in der <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/ausstellungen/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/ausstellungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Dauerausstellung</mark></a> alle Arbeitsgänge zur Herstellung von &#8222;Plauener Spitze&#8220;. Besonders anschaulich sind dabei die Schauvorführungen der historischen Großstickmaschinen und das Vernähen (Wickeln) von Spitzenerzeugnissen. <br>Die Schaustickerei hat an sechs Tagen in der Woche geöffnet, die Vorführungen finden täglich 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr statt.</p>



<p>In den <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/stickmuster-recycling/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/stickmuster-recycling/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Sonderausstellungen</mark></a> 2025 stellen wir Ergebnisse unserer aktuellen Forschung vor. Unsere Ausstellung „Nutzung historischer Musterdaten – von der Lochkarte zum USB-Stick“ ist im April 2025 zu ende gegangen. Wegen des großen Interesses, haben wir das Thema in der aktuellen Ausstellung „Historische Stickmuster auf modernen Stickmaschinen“ weitergeführt. Hierbei stand die Frage, inwieweit historische Stickmuster von einer VOMAG-Stickmaschine auf einer elektronischen Stickmaschine übertragen und gestickt werden? Wir haben uns diesem Problem in einem von der Kulturstiftung Sachsen geförderten Projekt angenommen. Es ist uns gelungen eine Methode zu entwickeln, um Musterdaten von einer Lochkarte auf einer modernen Stickmaschine zu sticken. Wir zeigen in der aktuellen Ausstellung einige Ergebnisse.</p>



<p>Unter dem Titel <a href="https://www.plauen.de/Tourismus-Kultur-und-Freizeit/Veranstaltungen/Veranstaltungshighlights/Plauener-Nacht-der-Museen/Ausstellungen/-Ein-Blick-in-die-Schaustickerei.php?object=tx,3317.15241&amp;ModID=11&amp;FID=3317.156.1&amp;NavID=3317.3268&amp;La=1" data-type="link" data-id="https://www.plauen.de/Tourismus-Kultur-und-Freizeit/Veranstaltungen/Veranstaltungshighlights/Plauener-Nacht-der-Museen/Ausstellungen/-Ein-Blick-in-die-Schaustickerei.php?object=tx,3317.15241&amp;ModID=11&amp;FID=3317.156.1&amp;NavID=3317.3268&amp;La=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Ein-Blick in die Schaustickerei“</mark></a> steht in diesem Jahr unser Angebot zur 18. Plauener Nacht der Museen. In unserem „kleinen Sticksaal“ treffen über hundert Jahre Stickereitechnik aufeinander. Hier findet man eine Handstickmaschine aus dem Jahr 1897 neben einer modernen, elektronischen Stickmaschine. In der historischen Fabrikantenvilla erhält man eine Vorstellung, mit welchen Maschinen früher konfektioniert wurde.<br>Ebenfalls zur Nacht der Museen gibt es zwei Konzerteile des Duos „Loreley“. Als besondere Überraschung werden die Musiker das „Lied der Schaustickerei“ erstmals öffentlich aufführen. Wir sind gespannt!</p>



<p>Auch zum „Plauener Spitzenfest“ und zum „Tag des offenen Denkmals“ wird die Schaustickerei geöffnet sein. Im Jahr 2025 sind wiederum mehrere Vorträge geplant, u.a. anlässlich des Internationalen Treffens der Nähmaschinensammler im Sept. 2025</p>



<p> Ein Schwerpunkt 2025 ist die weitere Inventarisierung historischer Objekte der Stickerei- und Spitzenindustrie. Unsere Mitarbeiter und Vereinsmitglieder sind für die Pflege, Verwaltung und Bearbeitung der Bestände zuständig. Wir verfügen über etwa 10.000 Exponate, vor allem Stickmaschinen, Werkzeuge, Musterproben, Musterbücher und Dokumente. Ein weiteres Anliegen ist in diesem Jahr auch die Verbesserung der Lagerbedingungen in den drei Depots der Schaustickerei, was erheblichen personellen und finanziellen Aufwand erfordert.</p>



<p>Als Ergebnis unserer Forschungstätigkeit sind für 2025 mehrere Publikationen zu Stickereithemen vorgesehen, u.a. zu ausgewählten <a href="https://sachsen.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;gesusa=270" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/index.php?t=sammlung&amp;gesusa=270" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Spitzenkragen</mark></a> aus unserer Sammlung, den verschiedenen Typen von VOMAG-Stickautomaten, zur Adler-Stickerei und zur modernen Mehrkopfstickerei. Wir planen ebenfalls sechs Fachbeiträge, die über unsere Website veröffentlicht werden.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleinstickmuster übertragen</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/kleinstickmuster-uebertragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Nähmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1409</guid>

					<description><![CDATA[Stets steht eine Vorstellung von einem Motiv oder eine Musterzeichnung am Beginn eines Stickprozesses. Bei den Kleinstick- und den Freiarm-Nähmaschinen (Stepp-, Adler- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stets steht eine Vorstellung von einem Motiv oder eine Musterzeichnung am Beginn eines Stickprozesses. Bei den Kleinstick- und den Freiarm-Nähmaschinen (Stepp-, Adler- oder Kurbelstickerei) wird die Mustervorlage direkt auf den zu bestickenden Stoff übertragen. Im einfachsten Fall zeichnet man das Muster mit einem wasserlöslichen Markierstift auf den Stoff und stickt es ab.</p>



<p>Oft ist jedoch das Ziel, mehrmals das gleiche Muster zu sticken. Dann bedarf es einer Schablone oder Mustervorlage. Üblicherweise kann man heute Stickmuster-Vorlagen käuflich erwerben. Man klebt oder bügelt das dünne Stickvlies mit dem Muster auf den zu bestickenden Stoff. Ist die Stickerei beendet wäscht man das Vlies mit warmen Wasser aus.</p>



<p>Besonders bliebt waren früher Kupfer-Schablonen für ein häufig wiederkehrendes Motiv, oft waren das Buchstabenmotive. Denn einst mussten die Wäschestücke der Aussteuer mit den Initialen der Frau gezeichnet werden. Da waren gestickte Monogramme eine besonders haltbare Form der Wäschezeichnung. Für diese Stickereien wurden Kupfer-Schablonen mit verschiedenen Zierschriften im Handel angeboten. Die Schablone wurde auf den zu bestickenden Stoff gelegt und mit einer Lösung aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4scheblau" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Wäscheblau</mark></a> bestrichen. Der so abgebildete Buchstabe konnte nun gestickt und das Wäscheblau nachträglich ausgewaschen werden. Der Prozess war unbegrenzt wiederholbar.</p>



<p>Aufwändiger war es, wenn von einem individuellen Muster eine Kleinserie hergestellte werden musste, wie dies in der gewerblichen Kleinstickerei häufig vorkam. Hierfür wurde eine mehrfach verwendbare Schablone des Musters aus Transparentpapier hergestellt. Dazu zeichnete man das Muster auf Transparentpapier. Im Anschluss erzeugte man die Schablone, indem man die Konturen der Musterelemente sehr fein perforiert. Dies kann mit Hilfe einer dünnen Nadel manuell erfolgen. In der gewerblichen Stickerei verwendete man dafür eine Schablonen-Stechmaschine.</p>



<p>Mit der so erstellten Musterschablone konnte man das Muster auf den Stoff übertragen. Dazu wurde das perforierte Transparentpapier auf den zu bestickenden Stoff aufgelegt. Nun reibt man ein auswaschbares Farbpulver über das Papier. Dabei wird die Musterkontur auf den Stoff durchgepaust. Als Farbpulver verwendete man oft Wäscheblau in Pulverform, aber auch Graphit-, Holzkohle- oder Kreidepulver für dunkle Stoffe.<br>Manchmal wurden die entstandenen Musterkonturen nachträglich mit einem Markierstift nachgezogen. Je nach verwendetem Farbpulver oder Markierstift fixierte man die Kontur mit Spiritus, der mittels Zerstäuber aufgetragen wurde.</p>



<p>Die <a href="https://sachsen.museum-digital.de/object/35357" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/object/35357" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schablonen-Stechmaschinen</mark></a> (auch als Stüpfelmaschine bezeichnet) waren in verschiedenen Ausführungen ab 1840 bis in die 1960er Jahre im Einsatz. Die Stechmaschine besteht &#8211; wie bei der manuellen Arbeitsweise &#8211; aus einer feinen Nadel, welche durch einen mittels Fußwippe in Gang gesetzten Kurbelmechanismus auf und nieder bewegt wird. Damit wird das Transparentpapier entlang der Musterkontur kontinuierlich perforiert, was eine erhebliche Zeit- und Arbeitseinsparung beim Schabonieren war.</p>



<p>In der Schaustickerei ist eine Schablonen-Stechmaschine aus der Zeit um 1900 ausgestellt. Die Maschine wurde von der Firma Louis Axthelm, Fürstenstraße 14, in Plauen gebaut. Die Firma entstand in den 1880er Jahren als Messinggießerei und Dreherei. Etwa ab 1895 bis in die 1920er Jahre wurden von Axthelm auch Schablonen-Stechmaschinen gebaut.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VOMAG-Automat Nr. 439</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-automat-nr-439/</link>
					<comments>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-automat-nr-439/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 09:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffchenstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=868</guid>

					<description><![CDATA[Der VOMAG-Stickautomat mit der Seriennummer 439 gehört zu den oft bestaunten Exponaten der Schaustickerei. Er steuert die Stickvorgänge einer Großstickmaschine (Schiffchenstickmaschine) mittels [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der VOMAG-Stickautomat mit der Seriennummer 439 gehört zu den oft bestaunten Exponaten der Schaustickerei. Er steuert die Stickvorgänge einer Großstickmaschine (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Schifflistickmaschine" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schiffchenstickmaschine</span></a>) mittels einer Lochkarte. Das Zusammenspiel von Automat und Stickmaschine funktioniert perfekt, wovon man sich bei den Vorführungen überzeugen kann. Heute würde die Steuerung ein Computer erledigen, doch um 1910 waren dafür etwa eine Tonne perfekt aufeinander abgestimmter Eisenteile notwendig &#8211; eine technische Meisterleistung der vogtländischen Maschinenbauer.</p>



<p>Bei näherer Betrachtung war diese Meisterleistung der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">VOMAG</span></a> keineswegs selbstverständlich. Zwar hatte man ab 1902 mit dem Bau von Stickautomaten nach dem sog. Gröbli-System des gebürtigen Schweizers Arnold Gröbli begonnen und einige hundert Geräte in Lizenz gebaut, doch der damalige Direktor der VOMAG, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" data-type="URL" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Zahn_(Konstrukteur)" target="_blank"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Robert Zahn</span></a>, wollte mehr. So beauftragte er ein Konstrukteursteam mit der Entwicklung eines eigenen Automaten unter Umgehung der Gröbli-Patente. <br>Im Jahr 1908 wurde der VOMAG-Automat nach dem neuen System-Zahn (Robert Zahn) zum Patent angemeldet. Die Serienfertigung sollte bereits Anfang 1910 anlaufen. Der Termin war äußerst ambitioniert. Um ihn halten zu können, entschloss sich die VOMAG, vorerst einige Baugruppen aus dem Gröbli-Automat weiterhin zu verwenden. Die hierfür anfallenden Lizenzgebühren nahm man in Kauf. Tatsächlich wurde im April 1910 die erste Serie eines eigenen VOMAG-Automaten ausgeliefert, der jedoch noch lizensierte Baugruppen enthielt. Bald konnten auch diese von eigenen Entwicklungen abgelöst werden.</p>



<p>Unserer Automat Nr. 439 ist der letzte Vertreter dieser ersten Serie von VOMAG-Stickautomaten, in dem noch Teile des alten Gröbli-Automaten verbaut waren. Er wurde Ende 1910 hergestellt und gemeinsam mit einer VOMAG-Schiffchenstickmaschine Anfang 1911 an die Stickereiwerke AG in Plauen ausgeliefert. 1924 wurden die Maschinen von der Stickereiwerke AG ausgemustert und an die Stickerei Obstgartenweg verkauft. Und hier läuft dieser Stickautomat der ersten VOMAG-Serie noch heute, wie das berühmte „Schweizer Uhrwerk“, allerdings, „Made in Plauen“.</p>



<p><br></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schaustickerei-plauen.de/vomag-automat-nr-439/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsbrief 2024</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/weihnachtsbrief-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Dec 2024 14:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1397</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde der Schaustickerei, das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit, eine kleine Rückschau zu halten. Wir haben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Vereinsmitglieder, <br>liebe Freunde der Schaustickerei,</p>



<p>das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit, eine kleine Rückschau zu halten. Wir haben uns 2024 besonders gefreut, dass bei unseren Besuchern Spitzen und Stickereien wieder eine größere Wertschätzung genießen.<br>Gerade in der Schaustickerei wird die Vermittlung des Themas am historischen Ort und mit funktionstüchtigen Maschinen geschätzt. Das hatte zur Folge, dass die Anzahl der Gäste, die uns besucht haben, weiter gestiegen ist.</p>



<p>Ein wichtiger Meilenstein unseres Museums war 2024 die Erstellung einer Museumskonzeption. Hierin wurde die zukünftige Ausrichtung der Schaustickerei sowie die Weiterentwicklung unserer vereinseigenen Sammlung festgeschrieben.</p>



<p>Von den zahlreichen Aktivitäten und formalen Aufgaben unseres Museums in 2024 – Bearbeitung der Sammlung, Projektarbeit, Werterhaltung von Gebäuden und Maschinen usw. – möchte ich an dieser Stelle nur ein Vorhaben hervorheben.</p>



<p>Wir konnten in diesem Jahr erstmalig zahlreiche historische Lochkarten digitalisieren. Das Projekt mit dem Titel „Recycling historischer Musterdaten“ wurde von der Kulturstiftung Sachsen gefördert. Erste Ergebnisse wurden zur Nacht der Museen vorgestellt. Weitere Bespiele mit weihnachtlichem Baumbehang sind in unsere aktuelle Kabinettausstellung eingeflossen. Unter dem Motto „Weihnacht in der Schaustickerei“ kann man sich dabei u.a. die Herstellung von „Spitzen-Kristallen“ ansehen und diese auch käuflich erwerben.</p>



<p>Die Nutzung historischer Musterdaten wird uns auch im kommenden Jahr beschäftigen. Als künftigen Schwerpunkt sehen wir dabei die Übertragung der Stickdaten von Lochkarten auf PC-gesteuerte Maschinen.</p>



<p>Wie in den vergangenen Jahren bleibt die Schaustickerei von Januar bis Mitte Februar 2025 wegen Renovierungsarbeiten für Besucher geschlossen.</p>



<p>Am Ende des Jahres gilt mein ganz besonderer Dank den Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderern, die 2024 die Schaustickerei auf vielfältige Weise aktiv unterstützt haben.<br>Ich wünsche uns allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute.</p>



<p>Herzliche Grüße im Namen des Vorstandes<br>Eure</p>



<p>Gabriele Rudolph</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausbildung in der Stickerei</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/ausbildung-in-der-stickerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2024 14:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1276</guid>

					<description><![CDATA[Oft werden Fragen zur Ausbildung von Stickern und Stickerei-Ingenieuren gestellt. Hier gibt es im Vergleich mit anderen Textilbranchen einige Besonderheiten. Warum? Typisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Oft werden Fragen zur Ausbildung von Stickern und Stickerei-Ingenieuren gestellt. Hier gibt es im Vergleich mit anderen Textilbranchen einige Besonderheiten. Warum?</p>



<p>Typisch für das Stickereigewerbe war stets eine <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/lohnstickerei-im-vogtland/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">dezentrale, hausindustrielle Produktionsweise</mark></a>. So gab es im 19. Jhd. viele kleine Familienbetriebe die Zuschnitt, Stickerei und Konfektion bis zum Fertigprodukt besorgten. Der Vertrieb war die Aufgabe von Händlern und Verlegern. Daran änderte auch die zunehmende Automatisierung und der Übergang zu einer Stickerei- und Spitzenindustrie mit einem weltweiten Vertriebsnetz wenig (1). Man spricht in der Stickereiindustrie von einer hohen Wertschöpfung bei geringer Fertigungstiefe.</p>



<p>Das Wissen und die Erfahrungen in der Fertigung von Spitzen und Stickereien wurden in den vielen, meist kleinen Familienbetrieben gehalten und nur an die eigenen Kinder oder vertrauenswürdige Mitarbeiter weitergegeben. Es galt das Prinzip „Lernen durch Handeln“. Dazu kam, dass die Nachfrage bei Spitzen und Stickereien starken Schwankungen unterworfen ist, die unmittelbar von der Mode abhängen. Damit musste man schnell und flexibel auf Marktbedürfnisse reagieren. Längere Planungs- oder Ausbildungszeiten waren da eher hinderlich.<br>Die Folge war, dass es eine staatlich anerkannte Ausbildung in der ersten Hälfte des 20. Jhd. nicht gab. Die wichtigsten Erfahrungsträger in der Stickereiindustrie waren der Stickmeister, der Stickmaschinenmonteur und der Puncher. Sie bestimmten, an wen welches Wissen weitergegeben wird. Eine Erscheinung, die übrigens in allen europäischen Stickereizentren ähnlich war.</p>



<p>Diese Situation änderte sich erst in den 1950er Jahren mit der Umstrukturierung der Stickereiindustrie in der DDR. Auslöser waren die zunehmende Verstaatlichung der Betriebe und der Übergang zur sozialistischen Planwirtschaft. Die Stickereibetriebe blieben zwar dezentral, wurden nun jedoch zentral geleitet. Dies verlangte nach einer planvollen, kontinuierlichen Produktion und damit zu qualifiziertem Fachpersonal. So wurde nun eine Ausbildung zum Stickereifacharbeiter (nach 1990 Schmucktextilienhersteller) eingeführt.<br>Gleichzeitig begann 1957 erstmalig ein 3jähriger Studiengang für Textilingenieure in der Fachrichtung Stickerei an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieurschule_f%C3%BCr_Textiltechnik_Reichenbach" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieurschule_f%C3%BCr_Textiltechnik_Reichenbach" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Ingenieurschule Reichenbach</mark></a>. Die Vertiefungsrichtung Stickerei war mit den Fächern „Stickereikunde“, „Stilkunde“, „Spitzenkunde“ und „Technologie der Stickerei“ belegt.</p>



<p>Anfänglich trat bei der Ingenieur-Ausbildung ein unerwartetes Problem zu tage; denn trotz des empirischen Wissens vieler Fachleute gab es keine Fachschullehrer mit einer höheren Ausbildung in der Stickerei.<br>Nach zahlreichen, auch politischen Querelen wurde der gebürtige Schweizer Friedrich Schöner (1908-2005) als Gastdozent eingesetzt. Er war in der Lage, die Themen Spitze und Stickerei einschließlich seinem Spezialgebiet Stilkunde umfassend zu vermitteln. Für das Fach „Technologie der Stickerei“ konnte der junge  Konstrukteur für Textilmaschinen Rudolf Franke gewonnen werden.<br>Es wurden insgesamt drei Jahrgänge von Stickerei-Ingenieuren ausgebildet. Der letzte Jahrgang verließ 1963 die Ingenieurschule. Im erst Jahrgang 1957 schlossen 10 Studenten die Ausbildung erfolgreich ab. In den folgenden Jahrgängen dürften ähnlich viele Abschlüsse erzielt worden sein (2).</p>



<p>Was bleibt? Die ausgebildeten Stickerei-Ingenieure bestimmten in den folgenden Jahrzehnten maßgeblich die Produktion, die Forschung- und Entwicklung sowie die Aus- und Weiterbildung in der Stickerei- und Spitzenindustrie. Es entstand u.a. der Fachausschuss „Stickerei“ in der Kammer der Technik (KdT), der regelmäßig Fachtagungen veranstaltete. Bekannt sind auch die Lehrbögen, die 1964 vom Fachbuchverlag Leipzig herausgegeben wurden. Dozenten und Absolventen veröffentlichten in den Folgejahren zahlreiche Fachpublikationen und Patentanmeldungen.<br>Nicht zuletzt schrieben der Dozent Friedrich Schöner und der Absolvent Klaus Freier (1935-1997) Fachbücher, die bis heute im deutschsprachigen Raum als Standardwerke der Stickerei und Spitze gelten. Erinnert sei hier an die großen Monographien: „Spitzen“ von Friedrich Schöner und &#8222;Stickerei&#8220; ebenfalls von Schöner sowie „Technologie und Erzeugnislehre Stickerei“ von Klaus Freier und „Stickereitechniken“ von Schöner und Freier.<br>Klaus Freier lehrte in den 1970er und 80iger Jahren als Berufsschullehrer an der Berufsschule der Plauener Gardine, Dobenaustraße 80.</p>



<p>Literatur:<br>(1) Frank Luft: Die sächsische Spitzen- und Stickereiindustrie um 1900 &#8211; eine typische Hausindustrie?, in Sachsen und das Rheinland &#8211; zwei Industrieregionen im Vergleich, Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte Sachsens Bd. 14, 2021, Hrsg. Sächs. Wirtschaftsarchiv e.V.</p>



<p>(2) Lothar Bühring: Historisches und Zeitzeugenbetrachtungen zum Aufbau der Fachrichtung Stickerei an der Ingenieurschule Reichenbach/V. 1957, unveröffentlichtes Manuskript</p>



<p>Für die Anregung sowie sachdienliche Hinweise zu diesem Beitrag danken wir Lothar Bühring und Gerhard Lungwitz.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werterhaltung Schaustickerei</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/werterhaltung-schaustickerei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 10:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1332</guid>

					<description><![CDATA[Im Januar/Februar 2024 wurden in den Gebäuden sowie an den Maschinen der Schaustickerei größere Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Der folgende kleine Film [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Januar/Februar 2024 wurden in den Gebäuden sowie an den Maschinen der Schaustickerei größere Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Der folgende kleine Film erschien im Vogtland TV und zeigt einige unserer Herausforderungen. Er kann über <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4cwz1nozI8" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=R4cwz1nozI8" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#0693e3" class="has-inline-color">YouTube angesehen</mark></a> werden.</p>



<p>Im <strong>Stickereigebäude</strong> wurden folgende Arbeiten realisiert: Ausbesserung und Malerarbeiten im großen Sticksaal sowie im Eingangsbereich (u.a. bei Wänden, Fenstern und Toilettentüren), Sanierung der Holzbohlen im kleinen Sticksaal. Weiterhin erfolgte eine Grundreinigung und Wartung der Großstickmaschinen sowie Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten.</p>



<p>In der <strong>Fabrikantenvilla</strong> wurde der Kleinsticksaal renoviert (u.a. Malerarbeiten, Wiederherstellung der originalen Fensterrahmen). In der Toilette wurden Fliesen neu verlegt sowie das historische Fliesenmuster im Eingangsbereich saniert. Die Arbeiten wurden von Reinigungs- und Aufräumungsarbeiten begleitet.</p>



<p>Wir danken der Gebäude- und Anlagenverwaltung Plauen für die konstruktive Zusammenarbeit, den beteiligten Handwerkern sowie unseren Mitarbeitern und Vereinsfreunden für ihre engagierte Arbeit. </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsbrief 2023</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/weihnachtsbrief-2023/</link>
					<comments>https://www.schaustickerei-plauen.de/weihnachtsbrief-2023/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 15:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1253</guid>

					<description><![CDATA[Liebe Vereinsmitglieder,liebe Freunde der Schaustickerei, wieder geht ein Jahr zu Ende. Auch in diesem Jahr möchten wir eine kleine Bilanz ziehen. Wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Vereinsmitglieder,<br>liebe Freunde der Schaustickerei,</p>



<p>wieder geht ein Jahr zu Ende. Auch in diesem Jahr möchten wir eine kleine Bilanz ziehen. Wir freuen uns, dass diese für die Schaustickerei positiv ausgefallen ist. Ihr habt sicher unsere Aktivitäten in der Presse und im Netz verfolgt.</p>



<p>Auch wir haben uns entschlossen, kleinere Beiträge zeitgemäß nun über Facebook und Instagram zu verbreiten. So konnten wir u.a. die Putzarbeiten am Stickereigebäude oder unser Projekt zur Digitalisierung von Lochkarten einem größeren Interessentenkreis zugänglich machen. Besonders gefreut haben wir uns über die erfolgreiche Zertifizierung der Schaustickerei als „familienfreundliche Erlebniseinrichtung“ im Sommer 2023.</p>



<p>Neben den Besuchern aus verschiedenen Teilen Deutschlands, konnten wir reges Interesse bei den regionalen Besuchern feststellen. Hervorgehoben wird dabei stets der authentische Charakter der Schaustickerei, der in anderen Museen oft vermisst wird. In diesem Jahr fanden in unserer Galerie wiederum mehrere kleine Ausstellungen statt. Gegenwärtig läuft unsere Weihnachtsschau mit dem Verkauf weihnachtlicher Spitzen, die noch bis Ende Dezember besucht werden kann, siehe <a href="https://www.freiepresse.de/vogtland/plauen/schaustickerei-plauen-wo-die-weihnachtsbaumkugeln-roeckchen-tragen-artikel13172569#google_vignette"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">FP vom 16.12.23</mark></a>.<br>Im Januar 2024 bleibt die Schaustickerei wegen Renovierungsarbeiten für Besucher geschlossen. Geplant sind Malerarbeiten in unserer Kleinstick-Abteilung sowie im großen Sticksaal.</p>



<p>Seit November ist nun auch die &#8222;Fabrik der Fäden&#8220; geöffnet. Die finanziellen Aufwendungen hierfür waren und sind zukünftig für Plauen erheblich. Es bleibt zu hoffen, dass die Spitzenstadt daneben auch den kulturellen Wert der Schaustickerei wahrnimmt und unser Engagement angesichts stark gestiegener Kosten finanziell würdigt.</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Schaustickerei bedanken. Mein Dank gilt auch allen Helfern im und außerhalb des Vereins für die Unterstützung bei Werbung, Recherchen und Veranstaltungsausrichtung.<br>Ich wünsche Ihnen/Euch ein frohes und gesundes Weihnachtsfest und im kommenden Jahr alles Gute.</p>



<p>Mit herzlichen Grüßen im Namen des Vorstandes Ihre/Eure</p>



<p>Gabriele Rudolph</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schaustickerei-plauen.de/weihnachtsbrief-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schaustickerei &#8211; familienfreundlich</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/schaustickerei-familienfreundlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1290</guid>

					<description><![CDATA[Wir haben uns in den vergangenen Jahren bemüht, Service und Angebot für Familien mit Kindern auszuweiten. Hilfreich waren dabei unsere museumspädagogischen Erfahrungen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben uns in den vergangenen Jahren bemüht, Service und Angebot für Familien mit Kindern auszuweiten. Hilfreich waren dabei unsere museumspädagogischen Erfahrungen. Unser Leitsystem für Besucher verweist auf Stationen, die auch für Kinder interessant sind oder Möglichkeiten für Hygiene und Erholung bieten: </p>



<p><img decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1311" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-rot-50px.png" alt="Spitzen Blume rot">   <strong>Historische Villa </strong>– Museum, Galerie, Verwaltung</p>



<p>Im Jahr 1999 wurde die Villa zu einem Museum umgestaltet. Heute befinden sich hier die Kleinstickerei, eine Galerie sowie die Verwaltung. Für unsere kleinen Gäste gibt es eine Spielecke in der Galerie.</p>



<p><img decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1312" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-braun-50px.png" alt="Spitzenblume braun">   <strong>Alte Stickerei</strong> – eine lebendige Museumsfabrik</p>



<p>Das Stickereigebäude wurde 1902 gebaut. Seitdem wird hier auf großen Stickmaschinen „Plauener Spitze“ hergestellt. Dies kann man noch heute bestaunen &#8211; ein Erlebnis für die ganze Familie.</p>



<p><img decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1313" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-gruen-50px.png" alt="Spitzenblume grün">   „<strong>Bobinchen“ </strong>– für sommerliche Veranstaltungen</p>



<p>An Stelle des Holzhäuschens „Bobinchen“ befand sich um 1900 ein Waschhaus. Heute beherbergt das Häuschen eine kleine Küche, die im Sommer für Veranstaltungen genutzt wird.</p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1318" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-blau-50px.png" alt="Spitzenblume blau">   „<strong>Liebeslaube“ </strong>– genutzt als Wickelstation</p>



<p>Die Laube wurde schon in früherer Zeit als <strong>„Liebeslaube“</strong> bezeichnet. Sie stammt aus den 1920er Jahren. Sie kann im Sommer als Wickelstation genutzt werden.</p>



<p> <img loading="lazy" decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1319" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-orange-50px.png" alt="Spitzenblume orange">   <strong>Sitzgelegenheiten</strong> – ein Platz zum Verweilen</p>



<p>Besonders geschätzt sind bei unseren Gästen die <strong>Sitzgelegenheiten</strong> im Schaustickerei-Garten. Im Sommer laden Bänke und Sonnenschirm zum Verweilen ein.</p>



<p> <img loading="lazy" decoding="async" width="50" height="58" class="wp-image-1320" style="width: 50px;" src="https://www.schaustickerei-plauen.de/wp-content/uploads/2024/03/Blume-pink-50px.png" alt="Spitzenblume pink">   <strong>Klassenzimmer im Freien</strong> – für kreatives Arbeiten</p>



<p>Im Jahr 2016 entstand unser &#8222;Klassenzimmer im Freien&#8220; für die museumspädagogische Arbeit der Schaustickerei. Bei Kindern und Eltern ist der hier aufgestellte Stickrahmen beliebt.</p>



<p>Im September 2023 wurde die Schaustickerei von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen als <a href="https://www.sachsen-tourismus.de/euer-erlebnis/mit-der-familie-unterwegs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">&#8222;Familienfreundliches Erlebnis&#8220;</mark></a> zertifiziert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der letzte Kappel-Automat</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/der-letzte-kappel-automat/</link>
					<comments>https://www.schaustickerei-plauen.de/der-letzte-kappel-automat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 10:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Großstickmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Stickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[VOMAG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.schaustickerei-plauen.de/?p=1220</guid>

					<description><![CDATA[Um den Stickautomat der Maschinenfabrik Kappel-Chemnitz ranken sich Legenden und Geschichten und viele, viele Fragen. Einst als „Sächsische Stickmaschinenfabrik“ gegründet, entwickelten die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um den Stickautomat der <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenfabrik_Kappel" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenfabrik_Kappel" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Maschinenfabrik Kappel-Chemnitz</mark></a> ranken sich Legenden und Geschichten und viele, viele Fragen. Einst als „Sächsische Stickmaschinenfabrik“ gegründet, entwickelten die Maschinenbauer um den Firmengründer <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrchtegott_Moritz_Albert_Voigt" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Moritz Albert Voigt</mark></a><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"> </mark>u.a. die erste sächsische Handstickmaschine, später die sächsische Pantographen-Schiffchenstickmaschine. Ab 1881 entstand in Plauen mit der Stickmaschinen-Fabrik <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Vogtl%C3%A4ndische_Maschinenfabrik" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">J.C. &amp; H. Dietrich</mark></a> (später Vogtländische Maschinenfabrik oder VOMAG), im sächsischen Stickmaschinenbau ein ernstzunehmender Konkurrent. Doch der nationale und internationale Bedarf an Stickmaschinen war groß und beide Firmen lebten damit gut. Die Situation änderte sich als die VOMAG 1910 den ersten deutschen Stickautomat mit Lochbandsteuerung präsentierte. In den Folgejahren wurden tausende dieser Automaten verkauft und die VOMAG etablierte sich als Weltmarktführer im Stickmaschinenbau. Doch wie reagierte die Maschinenfabrik Kappel auf diese Herausforderung? Gab es auch einen Kappel-Automat?</p>



<p>Wir wollten diesem Rätsel auf die Spur kommen. An einem Herbsttag 2023 war es soweit. Wir konnten eine alte vogtländische Stickerei besuchen, die einen dieser seltsamen Kappel-Automaten besitzt. Bei der Besichtigung sahen wir vorerst nur die bekannten VOMAG-Automaten. Doch dann stehen wir vor einer Stickmaschine mit einem ungewöhnlichen Design – ein riesiger, klobiger Stickautomat, der nur entfernt an die bekannte VOMAG-Technik erinnert. Am Typenschild ist die Herkunft „Kappel“ unschwer zu erkennen. Anhand der Seriennummer und einiger baulicher Indizien könnte der Kappel-Automaten etwa um 1918 in Betrieb gegangen sein.<br>Die 15-Yard-Maschine mit dem gewichtigen Automat an der Stirnseite dürfte an die 20 t wiegen. Wie wir erfahren, war dies wahrscheinlich die einzige Kappel-Maschine in 15-Yard-Ausführung, die mit einem originalen Kappel-Automat ausgestattet war. Bei näherer Betrachtung fällt die frontale Anordnung des <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Lochkarte" target="_blank"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Lochbandes</mark></a> auf (bei der VOMAG seitliche Anordnung). Auch ist der prinzipielle Unterschied des Kappel-Lochbandes zum VOMAG-Lochband nicht zu übersehen. Kappel hatte eine deutlich größere Lochbandbreite von 182 mm (VOMAG nur 164 mm). Damit unterscheidet sich auch die Codierung der Steuerbefehle, was wiederum ein eigenes <a href="https://sachsen.museum-digital.de/object/18081" data-type="link" data-id="https://sachsen.museum-digital.de/object/18081"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Punchsystem</mark></a> voraussetzte.<br>Wie unsere Recherchen ergaben, existierten tatsächlich im Vogtland mehrere Kappel-Automaten in der 10 Yard-Version. So gab es wohl drei Maschinen mit Kappel-Automaten in der Plauener Stickerei Schuster &amp; Spörl , Haselbrunner Str. 100. Dort wurden auch die Lochbänder an einer Kappel-Punchmaschine sowie entsprechender Repetiertechnik hergestellt. Die Kappel-Maschinen liefen bis in die 1970er Jahre und wurden dann verschrottet. Davon ist nichts erhalten geblieben.</p>



<p>Auch unser Kappel-Automat hat in der kleinen vogtländischen Stickerei über ein halbes Jahrhundert klaglos seinen Dienst getan. Noch heute weiß man um die jahrelangen stampfenden Geräusche der riesigen Maschine, so dass „im Nachbarhaus ständig die Tassen im Schrank vibrierten“. Ende der 1970er Jahre wurde sie außer Dienst gestellt. Seither steht die Kappel-Maschine und wartet – auf was eigentlich: auf das endgültige Ende oder vielleicht doch auf den Erhalt dieses einzigartigen Exemplars sächsischen Maschinenbaus.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.schaustickerei-plauen.de/der-letzte-kappel-automat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
