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	<title>Spitzenkragen &#8211; Schaustickerei</title>
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	<title>Spitzenkragen &#8211; Schaustickerei</title>
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		<title>Online-Ausstellung &#8222;Spitzenkragen&#8220;</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/unsere-online-ausstellung-spitzenkragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 08:40:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[museum-digital]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenkragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufwändige Spitzenacessoires waren ein typisches Merkmal in der Belle Epoque vor dem Ersten Weltkrieg. Als die Mode in den 1920er und 30er [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aufwändige Spitzenacessoires waren ein typisches Merkmal in der Belle Epoque vor dem Ersten Weltkrieg. Als die Mode in den 1920er und 30er Jahren deutlich sachlicher wurde, galten Kragen, Besätze und Galons aus Spitzen als eleganter Kontrast zu einfachen Kleidern und Blusen.<br />
Spitzenkragen und Ausschnitteinsätze fanden stets in vielfältigen Formen Verwendung, u.a. als Bubi-, Steh- und Matrosenkragen oder als große Schulterkragen, Fichus und Boleros. Später erreichten diese Acessoires nie wieder die Bedeutung wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie werden jedoch bis heute von der Mode immer wieder aufgegriffen und dem jeweiligen Zeitgeist angepasst.</p>
<p>In der Sammlung der Schaustickerei befinden sich ca. 150 Zierkragen und -einsätze, vor allem aus der Hochzeit der &#8222;Plauener Spitze&#8220; vor 1914. Sie zeigen aber auch das Bemühen, nach 1920 mit flächig-floralen oder geometrischen Motiven der neuen Mode des Art Déco Rechnung zu tragen. Die Sammlung gibt damit einen interessanten Einblick in die Gestaltung eines modischen Acessoires aus Spitze.</p>
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		<title>Spitzenmuster &#8211; Spitzenmode</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/spitzenmuster-spitzenmode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spitze & Stickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Plauener Spitze]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffchenstickmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenkragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Einführung der Schiffchenstickmaschine in Plauen konnten ab 1883 technisch anspruchsvolle Muster mit der Maschine ausgeführt werden. Auch die neuen Tüll- [&#8230;]]]></description>
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<p>Mit der Einführung der <a href="https://www.schaustickerei-plauen.de/eine-stickmaschinen-story/" data-type="link" data-id="https://www.schaustickerei-plauen.de/eine-stickmaschinen-story/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Schiffchenstickmaschine</mark></a> in Plauen konnten ab 1883 technisch anspruchsvolle Muster mit der Maschine ausgeführt werden. Auch die neuen Tüll- und Ätzsspitzen erschlossen der Branche völlig neu Muster und zusätzliche Gestaltungsmöglichkeit. Durch die maschinelle Herstellung sanken gleichzeitig die Preise für Stickerei und Spitze, so dass die Erzeugnisse für den Massenmarkt interessant wurden.<br>Dennoch war und ist Spitze ein Luxusprodukt. So gehörte es zum Geschäft der Spitzenhändler, aktuelle Modetrends rechtzeitig zu erkennen und zu bedienen. </p>



<p>Spitzenhersteller und Handelshäuser, die um 1900 <a href="https://kunstgewerbemuseum.skd.museum/ausstellungen/nouveautes-kunstschule-und-spitzenindustrie-in-plauen/" data-type="link" data-id="https://kunstgewerbemuseum.skd.museum/ausstellungen/nouveautes-kunstschule-und-spitzenindustrie-in-plauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Spitzen-Neuheiten (Nouveautés)</mark></a> anboten, konnten gerade in der Haute Couture enorme Gewinne erzielen &#8211; aber auch viel verlieren. Zwar wurden die Designs in Plauen entwickelt und hergestellt, die Modetrends kamen jedoch aus Paris, New York oder Wien. Deshalb pflegten die Plauener Spitzenfirmen und Handelshäuser intensive Geschäftskontakte zu den Modemetropolen, oft unterhielt man eigene Handelsvertretungen. Die Anbieter von Nouveautés versuchten die Risiken zu minimieren, indem sie intensiv die Modezeitschriften und die Angebote internationaler Musterdienste studierten, um aktuelle Trends zu erkennen. Da Muster von Konkurrenten häufig kopiert wurden, war Geheimhaltung oberstes Gebot. Gleichermaßen mussten Nouveauté-Fabrikanten sehr schnell auf die Bedürfnisse des wechselhaften Modemarktes reagieren.<br><br>Gerade um 1900 trafen in der Mode zwei Stilepochen aufeinander. Einerseits gab es traditionelle Spitzen-Designs, die sich am Historismus orientierten, andererseits bemühten sich junge Dessinateure (Musterzeichner) um moderne, vom Jugendstil inspirierte Spitzen-Designs. Sie wurden unter der Herkunftsbezeichnung „Plauener Phantasiespitze“ bekannt. Neben den stilistischen Entwicklungen reizte man die technischen Möglichkeiten der Stickmaschine immer weiter aus. So stickte man Spitzen mit Struktur- und Reliefcharakter oder kombinierte Tüll- mit Luftspitzen.</p>



<p>Wegen all dieser Herausforderungen entstanden zwischen 1885 und 1913 in Plauen sehr viele Designs in Tüll- und Ätzspitze, die sich recht erfolgreich auf internationalen Messen und Märkten behaupten konnten. Wesentlichen Anteil an der Musterentwicklung hatte die Ausbildung von Dessinateuren an der Königlichen Industrieschule, ab 1903 <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Kunstschule_f%C3%BCr_Textilindustrie_Plauen" data-type="link" data-id="https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliche_Kunstschule_f%C3%BCr_Textilindustrie_Plauen" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Kunstschule für Textilindustrie Plauen</mark></a>. Dabei darf nicht übersehen werden, dass Konkurrenz und häufig wechselnde Moden die Kosten für die Musterentwicklung in die Höhe trieben, betrug deren Kostenanteil am Erzeugnis vor 1900 noch 8-10%, stieg er danach auf 10-15%. Bereits nach 1913 endete auch bei der Musterentwicklung dieser Höhenflug der Plauener Spitze.</p>



<p>In den Sammlungsbeständen des Vogtlandmuseums und der Schaustickerei befinden sich zahlreiche Entwürfe, Musterbücher und Musterkarten bedeutender Plauener Spitzenfabriken und Musterzeichnerbüros dieser Zeit. Hierzu gehören u.a. Muster der Firmen W. Berkling, F. Seidel, E. Schmalfuß &amp; Söhne (Falkenstein), G. Baier (Pausa) sowie Mustersammlungen von Nouveautés des Musterbüros Michaelis &amp; Feiler aus den Jahren 1890-1912 und der Firma Gebrüder Lay aus den Jahren 1906-1914.</p>
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		<title>Rückschau auf 2021</title>
		<link>https://www.schaustickerei-plauen.de/rueckschau-auf-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 16:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schaustickerei intern]]></category>
		<category><![CDATA[Petit-Point]]></category>
		<category><![CDATA[Schaustickerei]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzenkragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn 2021 als weiteres Pandemie-Jahr in Erinnerung bleiben wird, so fällt die Rückschau für die Schaustickerei und ihren Trägerverein recht positiv [&#8230;]]]></description>
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<p>Auch wenn 2021 als weiteres Pandemie-Jahr in Erinnerung bleiben wird, so fällt die Rückschau für die Schaustickerei und ihren Trägerverein recht positiv aus. Unser Verein ist inzwischen 30 Jahre alt geworden. Ein Jubiläum, das wir im August mit einer Feier begehen konnten. Alte und neue Vereinsmitglieder trugen zur angenehmen Atmosphäre der Veranstaltung bei. Ohne das jahrelange, oft ehrenamtliche Engagement unserer Vereinsmitglieder und Freunde wären viele Sachzeugnisse vogtländischer Industriegeschichte unwiederbringlich verloren gegangen.</p>



<p>Trotz der verordneten Schließzeiten im Frühjahr und Spätherbst konnten wir uns im Sommer über eine große Besucherresonanz freuen. Unsere neue Website, die wir im Februar/März entwickelt und neu aufgesetzt hatten, trug wesentlich zu diesem Erfolg bei.<br>Die Sonderausstellung 2021 mit dem Titel „Kleinstickerei und Spitzenkonfektion“ wurde am 21. Mai eröffnet. Gerade die Sonderausstellungen nutzen interessierte Gäste gern für Fragen und Diskussionen.</p>



<p>Darüber hinaus haben wir uns 2021 – einem allgemeinen Trend folgend &#8211; an Online-Angeboten versucht. So gingen die Online-Ausstellungen <a href="https://sachsen.museum-digital.de/collection/270" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Spitzenkragen“</span></a> im Januar und <a href="https://sachsen.museum-digital.de/objects?&amp;gesusa=252" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">„Petit-Point Stickerei mit der Handstickmaschine“</span></a> im Oktober an den Start. Online-Ausstellungen können nur eine Ergänzung zum Museumsbesuch sein. Jedoch konnten wir sie nutzen, um unsere Sammlungsbestände zu sichten und ausgewählte Exponate in Wort und Bild vorzustellen.</p>



<p>Ohnehin war auch 2021 die Sammlung und Verwahrung von Sachzeugnissen der Spitzen- und Stickereiindustrie eine der wichtigsten Aufgaben unseres Museums. So gab es zahlreiche Neuzugänge an Spitzen- und Stickereimuster sowie historischen Dokumenten, die einer ordnungsgemäßen Registrierung und Lagerung bedürfen. Erwerben konnten wir auch einige Klein- und Kurbelstickmaschinen, eine VOMAG-Bobinenspulmaschine sowie Geräte zur Digitalisierung von Lochkarten. Diese Maschinen werden wir nochmals gesondert vorstellen.<br>Bei unseren vielen funktionstüchtigen Maschinen ist der Wartungs- und Reparaturaufwand erheblich. Wir sind stolz, dass auch in diesem Jahr der Erhalt der historische Technik gelungen ist.</p>



<p>Im Gegensatz zu anderen Jahren, blieb 2021 unser Veranstaltungsangebot eher gering. Es ist trotzdem gelungen, am Internationalen Museumstag und am Tag des offenen Denkmals teilzunehmen. Darüber hinaus konnten wir durch die Anschaffung einer mobilen Rampe die Zugänge zur Schaustickerei behindertengerecht gestalten, ein Service der gern genutzt wird.</p>



<p>Eine kleine Besonderheit war die Zusammenarbeit mit den Musikern Philipp Wiechert und Jörg Piesendel. Fasziniert von den Arbeitsgeräuschen der Maschinen sind mehrere Musikstücke unter dem Motto „Musik mit Stickmaschinen“ entstanden. Sowohl die Musikaufnahmen, wie auch Musikvideos und Fotos dazu wurden im Sommer in der Schaustickerei aufgenommen. Darüber werden wir zukünftig weiter berichten.</p>
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