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Die Verbreitung der Handstickerei Anfang des 19. Jahrhunderts bildete den Ausgangspunkt für die vogtländische Weißwarenindustrie. Der übergang von der Hand- zur Maschinenstickerei nach 1857 brachte für Plauen und das Vogtland einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die duftigen filigranen Spitzen und Stickerein wurden ein weltweit gefragtes Produkt.

STICKEREIGEBäUDE ERBAUT IM JAHRE 1902, HEUTE SCHAUSTICKEREI
Die Schaustickerei nutzt die für die Stickereiindustrie typischen Gebäude, Fabrikanten-wohnhaus mit angrenzendem Fabrikgebäude zu Schauvorführungen an historischen Maschinen. Besucher erleben die Herstellung von Spitzen und Stickereien mit Hilfe von Maschinen, die ingenieurtechnische Meisterleistungen des sächsischen Maschinenbaus darstellen.

MUSTERZEICHNUNG
An der Kunstschule für Textilindustrie Plauen wurden Musterentwerfer für die Vogtländische Spitzen- und Stickereiindustrie ausgebildet. Dem eigentlichen Produktionsprozess geht das Entwerfen des Musters und Zeichnen der Stickvorlage voraus.

EINE SPITZENDECKE ENTSTEHT
Die Plauener Spitzendecke, ein einzigartiges Produkt der vogtländischen Stickereiindustrie durchläuft eine Vielzahl von Arbeitsschritten bis aus einem Faden ein filigranes Meisterwerk entsteht.